<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486</id><updated>2011-10-10T04:32:26.509-07:00</updated><title type='text'>2500 km zu Fuss unterwegs</title><subtitle type='html'>Weil sich mir die einmalige Gelegenheit bietet, 3 Monate am Stück von meinem Arbeitsplatz fernzubleiben, nutze ich diese Chance, einen alten Traum zu erfüllen: Ich begehe den Jakobsweg vom Bodensee bis nach Santiago de Compostela.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>64</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116647752351512499</id><published>2006-12-18T13:23:00.000-08:00</published><updated>2006-12-23T04:00:20.096-08:00</updated><title type='text'>Erstes Fazit nach dem Rückflug</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das war es, das war meine Pilgerreise! Über 70 Tage habe ich zu Fuss eine Strecke von etwa 2500 km gewandert, deren Rückreise gerade mal einige Stunden dauert! Auf dieser Rückfahrt muss ich definitiv Abschied nehmen vom Pilgerleben und mich wieder anpassen an das schnelle Zeitempfinden der Gegenwart. Während ich zurückfahre erinnere ich mich an Erlebnisse, Orte, Höhepunkte und Herausforderungen meiner Pilgerreise, so quasi im Rückwärtsgang und Schnelldurchlauf erlebe ich alles noch einmal und staune, was der Mensch imstande ist, zurückzulegen! Während meiner Pilgerreise ist die Zeit nebensächlich geworden, die Welt um mich herum stehen geblieben, es war fast, als ob ich in einer andern Zeit gelebt hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inneren Frieden, das wollen wir alle. Meine ganz persönliche Standortbestimmung zu machen, dies war mit ein Grund für mich um nach Santiago zu laufen. Und ich wage nach diesen über 2 Monaten Wanderung zu sagen, dass es eine ganz wichtige Voraussetzung braucht, um in diesem Punkt Erfolg zu haben: Du musst bereit sein, dich ganz intensiv mit dir auseinanderzusetzen. Weil der Jakobsweg vorwiegend nach Westen führt, sah ich meinen Schatten jeden Morgen vor mir, musste immer hinter diesem hergehen. Dieser Schatten veranlasste mich bildlich, über mein bisheriges Leben nachzudenken: Über Fehler, die ich einmal gemacht habe und über Schwächen, die ich bisher einfach mittrug. Irgendwo Mitte Frankreich war ich so weit, dass ich mich mit meiner Vergangenheit versöhnt hatte und fortan den Blick und die Gedanken in die Zukunft richten konnte. Zu diesem Zeitpunkt war der Weg längst ein Teil von mir und ich ein Teil des Weges geworden, den ich Tag für Tag wieder neu unter meinen Füssen spürte. Distanzen spielten auf einmal keine Rolle mehr, allein die intensive Auseinandersetzung mit der Natur und mit mir war wichtig. Das tägliche Gehen beglückte mich und ein Gefühl von Freiheit durchströmte mich jeden Tag. Auf dem Pilgerweg allein zu wandern macht frei von Zwängen und Verpflichtungen, die bisher mein Leben regelten. Die Nähe zur Natur trug bei mir zu einem grossen Wohlbefinden bei und mir wurde deutlich, wie viel sie in meinem Leben bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vorfeld des Jakobsweges hatte ich mich mit der mentalen Dimension des Weges beschäftigt und hatte irgendwo zu hören bekommen, dass man die drei Stationen des alchimistischen Grundgedankens durchlaufen wird, wenn man sich auch darauf einlässt. Diese lauten sinngemäss: Sterben – neu ordnen – Wiedergeburt. Sterben habe ich so interpretiert, dass ich nochmals intensiv über meine Vergangenheit nachgedacht habe und all das, was mich belastet oder wo ich bisher nicht verzeihen konnte, weggeworfen habe. Symbolisch kann man sich dies vorstellen, dass man die Belastungen in einen Stein packt und diesen dann an einem der vielen Wegkreuze deponiert. Das was nun im Innern übrig bleibt gilt es neu zu ordnen und zusammenzufügen um nachher als neuer Mensch den neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Sich zu hinterfragen und von eingespielten Lebensmustern Abstand zu nehmen, das wird ein Prozess werden, der bei mir den eigentlichen Jakobsweg überdauern wird. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116647752351512499?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116647752351512499/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116647752351512499&amp;isPopup=true' title='9 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116647752351512499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116647752351512499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/erstes-fazit-nach-dem-rckflug.html' title='Erstes Fazit nach dem Rückflug'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116610823423153320</id><published>2006-12-14T06:40:00.000-08:00</published><updated>2006-12-18T13:47:00.120-08:00</updated><title type='text'>Versoehnung in der Kathedrale</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7367/3692/1600/633862/Jakobsweg%202006%20325.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7367/3692/320/724085/Jakobsweg%202006%20325.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach den 3 Tagen in der landschaftlichen Einsamkeit auf dem Weg nach Finisterre war mir klar geworden, dass ich mit einem negativen Gefuehl heimkehren muesste, wenn ich mein Problem "Kathedrale von Santiago" nicht nochmals angehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zog es mich sofort nach der Rueckkehr mit dem Bus nach Santiago magisch zur Kathedrale. Im Vorfeld kaufte ich 2 grosse Kerzen, weil ich nicht mit 2 Euro elektrische Kerzen fuer 10 Minuten beleuchten kann! Dann besuchte ich puenktlich um 12.00 Uhr die Pilgermesse. Und obwohl ich kein religioeser Mensch bin, regte sich in meinem Innern etwas, als die Pilger in der Predigt erwaehnt wurden. Ich verstand laengst nicht alles, aber immer wieder peregrino und san juan und sonstige Begriffe die im Zusammenhang mit dem camino stehen. Gie gesangliche Unterstuetzung durch eine bezaubernde Frauenstimme und das Mitwirken von Besuchern an der Messe verstoemten etwas sehr Menschliches. Und als dann als Hoehepunkt der 54 kg schwere butafumeiro (Weihrauchkessel) durch das Querschiff geschwungen wurde, stand die Kirchenwelt fuer mich schon fast wieder gerade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wartete, bis sich die Kirche nach der Pilgermesse etwas entleerte und lief dann mit meinen beiden Kerzen zu einer Seitenkapelle, wo ich diese auch physisch anzuenden konnte (wahrscheinlich verbotenerweise ?). Damit vwerliess ich als erstes die Kirche und kehrte 3 Stunden spaeter nochmals zurueck, um in einer stillen Ecke meinen Weg nochmals nachzuvollziehen. Zu meiner Freude brannten meine Kerzen immer noch und ich werte dies als Zeichen dafuer, dass diese Handlung auch etwas Bestand haben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesen Erlebnissen kann ich nun morgen Santiago mit echt guten Gefuehlen verlassen und mich auf die Heimreise begeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend dieser taegigen Heimreise moechte ich versuchen, ein erstes persoenliches Fazit fuer mich aus dieser Reise zu ziehen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116610823423153320?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116610823423153320/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116610823423153320&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116610823423153320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116610823423153320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/versoehnung-in-der-kathedrale.html' title='Versoehnung in der Kathedrale'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116610706920797214</id><published>2006-12-14T06:22:00.000-08:00</published><updated>2006-12-18T14:09:06.250-08:00</updated><title type='text'>...nach Finisterre...</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7367/3692/1600/506346/Jakobsweg%202006%20307.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/7367/3692/320/971443/Jakobsweg%202006%20307.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mein eigentliches Pilgerziel, das Grab des Apostels Jakobus in Santiago habe ich zwar erreicht, aber ich brauchte nach dem "Jahrmarkt in der Kathedrale" am Sonntag nochmals diese 3 Tage um ueber die anfaengliche Enttaeuschung hinwegzufinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst habe ich mich mit dem Wetter in Spanien wieder versoehnt, denn ich durfte diese 3 Tage bei herrlichstem Wetter begehen! Dies tat mir richtig gut, nach all den Niederschlaegen in den letzten Wochen. Dann habe ich etwas gelernt: Unterschaetze niemals eine Tagesetappe! Ich dachte fuer mich, das kostet mich kaum noch eine grosse Anstrengung, nach 2400 km bis Santiago auch noch diese knapp 100 km zu begehen. Aber ich musste mich nach dem ersten Tag mental nochmals neu einstellen, denn der erste Tag war nicht koerperlich, aber im Kopf ein richtiger Kampf! Und so erging es nicht nur mir, sondern fast allen Pilgern, welche ihre Reise bis Finisterre fortsetzten! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich traf am ersten Tag auf Walter Frey, dessen Namen ich praktisch ab dem ersten Tag "verfolgte". Er startete einen kanppen Monat vor mir in Zuerich und hinterliess in den Pilgerbuechern immer seine Eintraege. Und mit jedem gefundenen Eintrag rueckte ich ihm zeitlich etwas naeher, bis wir uns auf dem Weg nach Finisterre dann trafen und den Rest des Weges gemeinsam absolvierten. Nach so vielen Wochen Jakobsweg ergaben sich wahnsinnig interessante, ja fast philosophische Gespraeche ueber die gemachten Erfahrungen, welche unsere Wege so quasi abrundeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Finisterre selbst ist ein schmucker Ort, insbesondere das gleichnamige Kap, welches 140 m hoch aus dem Meer ragt. Dort oben schlossen wir unseren Weg physisch ab: Weiter kann man nicht mehr marschieren, weil es nur noch das unendlich scheinende Meer gibt. Dort ist es auch Brauch, sich von den verschlissenen Pilgerutensilien zu trennen. So zuendete Walter mit dem letzten Abendrot seine maltraetierten Wanderschuhe dort oben an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mental werde ich meinen Weg nach der Rueckfahrt in Santiago abschliessen. Ich muss nochmals in die Kathedrale, um die enttaeuschenden Bilder bei meiner Ankunft in positive Erinnerungen umzuwandeln!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116610706920797214?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116610706920797214/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116610706920797214&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116610706920797214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116610706920797214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/nach-finisterre.html' title='...nach Finisterre...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116582768193103738</id><published>2006-12-11T00:36:00.000-08:00</published><updated>2006-12-18T14:20:46.316-08:00</updated><title type='text'>Geschafft!!!!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gestern nun also mein grosser Tag: Einmarsch in Santiago. Dabei verspuerte ich eigentlich gar keine grossen Gefuehlsausbrueche...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Vorgeschichte: Weil die Nacht in Arzua so extrem kalt war, die albuerge entsprechend auch, weil sie nicht geheizt war, standen alle Pilger bereits um etwa 06.00 Uhr auf. Ich packte so schnell wie moeglich meine Siebensachen und machte mich im Dunkeln auf den Weg. Ich musste bald einsehen, dass dies bei Nebel und auf Waldwegen ein Ding der Unmoeglichkeit ist, bei allen Abzweigungen den richtigen Weg zu treffen. Also steuerte ich die Nationalstrasse an, um auf dieser gen Westen zu marschieren. Bei Tagesanbruch um etwa 08.30 Uhr hatte ich bereits 15 km zurueckgelegt und ich entschloss mich daher, gleich nach Santiago durchzuwandern, zumal dies dann einer Tagesleistung von 42 km entspricht (ein Marathon als Abschluss). Ansonsten haette ich bereits am fruehen Nachmittag mein Pensum erfuellt und bei 15 Grad Raumtemperatur die Zeit abzusitzen bis zum Zubettgehen ist reichlich ungemuetlich. So verpasse ich zwar die Pilgermesse um 12.00 Uhr, habe aber so den wegen meinem Durchfall eingebuessten Tag wieder aufgeholt und kann so noch weiter bis ans Meer laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erreichte ich um 15.00 Uhr den Monte do Gozo, den Berg der Freude. Der Name leitet sich vom Gluecksgefuehl ab, den die Pilger haben, wenn sie zum erstenmal das anvisierte Ziel Santiago erblicken koennen. Von hier noch eine Stunde durch nuechterne Vorstadtstrassen und ich stehe vor der Kathedrale von Santiago, ohne Zweifel ein Meisterwerk der Kirchenbaukunst. Enttaeuschend fuer mich, dass kein einziger anderer Pilger zu sehen ist, nur Hunderte von Touristen in Halb- und Stoeckelschuhen. Ich fuehlte mich eher an einem Jahrmarkt, denn am Ziel einer Pilgerreise. Den Pilgerbrauch, am Ende der Reise die Haende an die Saeule zu Fuessen des Apostels Jakobus zu legen und mit dem Kopf die darunter liegende Statue des Baumeisters Mateo zu beruehren, mochte ich unter all den Touristen schon gar nicht mehr ausfuehren. Fuer die Kirchenbesichtigung werde ich mir den naechsten Donnerstag nach der Rueckkehr von Finisterre reservieren, wo ich dann hoffentlich ohne die touristische Sonntags-Hektik geniessen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Holen der Pilgerurkunde war dann eine absolut nuechterne Sache. Grossraumbuero mit Schalter zum Anstehen. Niemand fragte danach, wie es mir gegangen ist. Lediglich so unnuetze Daten wie Alter, Nationalitaet oder Pilgerpassnummer interessierten! Aber diese Pilgerurkunde ermoeglichte mir dann den naechsten Schritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im besten Hotel der Stadt, im Hostal de los Reyes Católicos, nahm ich das Nachtessen ein. Dieses jetzige Paradorhotel war einst ein Pilgerhospital und hat die uralte Pilgertradition jeweils an 10 Pilger gegen Vorweisen der Pilgerurkunde gratis ein Morgen-, Mittag- und Abendessen zu verteilen, bis ins heutige Zeitalter beibehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend besuchte ich den Abendgottesdienst in der Kathedrale, welcher nicht anders ablief als alle andern Gottesdienste auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt und die verpasste Pilgermesse werde ich nach meiner Rueckkehr aus Finisterre am Donnerstag besichtigen, bevor ich dann am Freitag via London zurueckfliegen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich froh, dass ich nochmals 3 Tage und 100 km Zeit habe, um bis Finisterre alle meine Eindruecke etwas zu ordnen und entsprechend einzugliedern. Hasta luego!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116582768193103738?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116582768193103738/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116582768193103738&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116582768193103738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116582768193103738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/geschafft.html' title='Geschafft!!!!'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116582612692646303</id><published>2006-12-11T00:20:00.000-08:00</published><updated>2006-12-11T00:35:26.940-08:00</updated><title type='text'>...kurz vor Weihnachten...</title><content type='html'>Dieser Titel ist natuerlich nicht nur terminlich, sondern im uebertragenen Sinne zu verstehen. Mit dem Eintritt nach La Coruña habe ich die letzte Gebietsgrenze ueberschritten und habe mir mein grosses Geschenk, in Santiago anzukommen, bald erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in dieser letzten Provinz konnte ich einiges an Entdeckungen und Eigentuemlichen mitnehmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern durchwanderte ich ein Dorf namens &lt;strong&gt;Portomarin&lt;/strong&gt;. Dies ist eigentlich nichtssagend, aber die Geschichte von Portomarin ist sehr interessant. In Portomarin gibt es genau ein Gebaeude, das aelter als 40 Jahre ist, naemlich die romanische Wehrkirche. Alle anderen Haeuser sind ganz neu. Dies ruehrt daher, dass das alte Dorf POrtomarin beim Bau eines Staudammes voellig ueberflutet wurde und einige Kilometer entfernt in sicherer Hoehenlage ein neues Dorf entstand. Lediglich die alte Kirche wurde Stein fuer Stein abgetragen und am neuen Ort wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls auffallend sind die &lt;strong&gt;Kilometersteine &lt;/strong&gt;am Rande des Jakobsweges. Alle 500 m gibt ein Stein die noch verbleibende Distanz bis Santiago an. Da habe ich erstmals richtig erkannt, wie schnell ich jeweils 500 m zuruecklege!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Gesamtkunstwerke sind die &lt;strong&gt;Friedhoefe &lt;/strong&gt;in Galicien. Fast jedes GRab ist ein Kleinkunstwerk aus Granit, ueber und ueber mit Kreuzen garniert. Ich habe mir sagen lassen, dass Kreuze hier nicht nur ein rein religioeses Symbol darstellen, sondern auch der Abwehr des Boesen dienen. Und in Galicien ist der Geisterglaube noch immer ein Bestandteil des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und als letztes fielen mir laengliche, auf stelzen gebaute Gebaeude auf, deren Waende immer wieder durchbrochen sind. Ich konnte mir vorerst keinen Reim darauf machen und verband diese mit irgendeinem religioesen Brauch. In Tat und Wahrheit handelt es sich um (nicht mehr gebrauchte) Maisspeicher, welche in die Hoehe gebaut wurden, damit die Maeuse keinen Zugriff haben. Die Waende wurden zum Austrocknen der Kolben unterbrochen. Man nennt diese &lt;strong&gt;hórreos&lt;/strong&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116582612692646303?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116582612692646303/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116582612692646303&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116582612692646303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116582612692646303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/kurz-vor-weihnachten.html' title='...kurz vor Weihnachten...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116560194753522830</id><published>2006-12-08T10:06:00.000-08:00</published><updated>2006-12-09T09:23:32.746-08:00</updated><title type='text'>Unwetter in Nordspanien</title><content type='html'>Weil in jedem Restaurant, in jeder Bar immer mindestens ein Fernseher läuft, bekomme ich oftmals so nebenbei noch Nachrichten oder Aktuelles mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir vorgestern und gestern im Fernsehen sahen, haben wir eigentlich tagtäglich erlebt. Ich bin nun fast einen Monat in Spanien unterwegs und hatte genau 3 Tage ohne dauernden Regen oder Sturmwinde! Gestern und vorgestern gab es aber noch einen drauf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit mag der Boden das viele Wasser gar nicht mehr schlucken und die Wege sind mindestens voller Pfützen, teilweise auf der ganzen Wegbreite, ganz zu schweigen von den angrenzenden Wiesen. Wir machen bereits Wettbewerbe, wer es jeden Morgen wie lange schafft, trockenen Fusses zu laufen und wer am Abend am wenigsten schmutzig ist! Dabei bin ich immer der grosse Verlierer, weil mein rechter Schuh irgendwo Wasser reinlässt und ich meistens nach etwa 5 km bereits nasse Füsse habe. Neue Schuhe zu kaufen ist hier gar nicht so einfach. Es fehlen die grossen Städte und ich sage mir: Lieber nasse Füsse in alten Schuhen als Blasen an den Füssen in neuen Schuhen. Abgesehen davon, dass auch neue kaum dicht halten würden! Den absoluten Hammer erlebten wir gestern kurz vor unserem Etappenziel in Ferreiros: Da verlief der Weg etwa 1 km lang in knietiefem Wasser, ohne irgendwelche Chance dem Wasser auszuweichen! Da war ich dann der Lachende, weil ich sowieso schon Wasser gefüllte Schuhe hatte, lief ich einfach durch das knietiefe Wasser, währenddem die Weggefährten mit allen möglichen und unmögliche Versuchen probierten, diesem Schicksal zu entgehen. Spätestens aber nach 20 m war der Kampf auch für sie verloren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P. S. Dies mag im Sommer noch lustig sein. Wir haben aber zur Zeit Temperaturen um den Nullpunkt, kalte Winde und Wassertemperaturen um die 10 Grad.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116560194753522830?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116560194753522830/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116560194753522830&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116560194753522830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116560194753522830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/unwetter-in-nordspanien.html' title='Unwetter in Nordspanien'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116560115629162815</id><published>2006-12-08T09:53:00.000-08:00</published><updated>2006-12-09T09:34:39.696-08:00</updated><title type='text'>In Galizien</title><content type='html'>Galicien ist die letzte Provinz, die ich durchwandern werde. Hier liegt auch Santiago de Compostella.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In O Cebreiro habe ich zugleich die letzte Provinzgrenze überschritten und galicischen Boden betreten. Galicien ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Weil es sehr oft regnet, herrscht hier die Farbe Grün vor und der Boden bietet beste Voraussetzungen für intensive Landwirtschaft. Zu meiner Verwunderung bin ich hier schon an vielen Eukalyptuswäldern vorbeigelaufen, was zwar ungewöhnlich aussieht, aber ein ökologischer Bloedsinn ist. Diese fremden Bäume vertragen sich nämlich nicht mit der einheimischen Flora und Fauna!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Galicien besitzt auch einige jahrtausende alte Traditionen. Hier wird zum Beispiel eine eigene Sprache gesprochen, welche dem Portugiesischen ähnlicher ist als dem Spanischen. In vorrömischer Zeit siedelten hier Kelten, was sich heute in teils keltisch tönenden Ortsnamen widerspiegelt. Zudem wird hier ebenfalls der Dudelsack gespielt, welcher &lt;strong&gt;gaita &lt;/strong&gt; genannt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wird hier der Queimada getrunken. Für mich die Zeremonie viel interessanter als der Geschmack. Dabei wird der galicische Trester &lt;strong&gt;orujo &lt;/strong&gt; in einer grossen Schale verbrannt und Zucker zum Schmelzen gebracht, welcher dann hinuntertropft. Damit wurden im Mittelalter Hexen und böse Geister ausgetrieben, welche im reinigenden Feuer verbrannten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116560115629162815?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116560115629162815/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116560115629162815&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116560115629162815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116560115629162815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/in-galizien.html' title='In Galizien'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116560033210133600</id><published>2006-12-08T09:41:00.000-08:00</published><updated>2006-12-09T09:38:45.343-08:00</updated><title type='text'>Meine grösste Leistung</title><content type='html'>(geschrieben 6. 12. 2006)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titel bezieht sich weder auf einer besonders anstrengende, noch auf eine besonders lange Etappe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe gemerkt, dass es für mich absolut problemlos ist, jeden Tag 40 oder mehr Kilometer zu laufen, wenn die äusseren Umstände in Ordnung sind. Weil ich an diesem Tage mit widrigsten Umständen zu kämpfen hatte, bin ich besonders stolz, die anvisierte Tagesleistung erreicht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es begann mit meinem Gesundheitszustand. Gestern hatte ich wegen Durchfall nichts ausser 2 Bananen und 4 Gläser Schwarztee zu mir genommen. Heute morgen fühlte ich mich nicht wesentlich besser. Ich machte den ganzen Tag meine Bananenkur weiter und verzehrte nochmals 6 Bananen und trank so oft es ging Tee. So fühlte ich mich beim Laufen ziemlich kraftlos und kam viel langsamer als normal, aber stetig voran. Etwa ab 10.00 Uhr begann es zu regnen, so dass ich den Rest des Tages mit dem Poncho zurücklegen musste. Dazu kam, dass ich heute aus dem Talkessel des Bierzo austreten wollte und bis auf 1300 m Höhe hochzusteigen hatte. Ab etwa 800 m die böse Ueberraschung: der Regen ging über in Schneeregen und kurze Zeit später in Schnee. Die Wege wurden vom Wasser längst als Flussbett missbraucht. Die letzten 3 Stunden des Tages lief ich mit 2 cm Schneewasser in den Schuhen und kam erst im Dunkeln bei Minustemperaturen in O Cereiro an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank und trotz diesen widrigen Voraussetzungen war ich besonders stolz, diese Etappe gemeister zu haben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116560033210133600?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116560033210133600/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116560033210133600&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116560033210133600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116560033210133600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/meine-grsste-leistung.html' title='Meine grösste Leistung'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116525207264381513</id><published>2006-12-04T08:50:00.001-08:00</published><updated>2006-12-04T11:14:47.796-08:00</updated><title type='text'>Im Bierzo</title><content type='html'>Heute durchwanderte ich den Talkessel des Bierzo. Hier gibts vor allem eine grosse Stadt, Ponteferrada. Alles andere sind eigentlich wie Vororte von Ponteferrada: Strassendorfer aufgereiht wie an einer Perlenkette. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist eigentlich genau der Typ Stadt, der mir ueberhaupt nicht gefaellt, kilometerlanges Laufen durch Vororte, welche absolut gesichtslos sind. So gesehen war die heutige Etappe eigentlich nur eine Ueberbrueckungsetappe, mit 2 Ausnahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Ponteferrada gibt es eine riesige Befestigungsanlage des Templerordens. Dieser kam mit dem aktuellen Buch "Da Vinci Code" wieder in die Schlagzeilen. Der Orden wurde 1118 von Kreuzrittern in Jerusalem gegruendet. Innerhalb weniger Jahre kontrollierten sie das Transport- und das Finanzwesen der christlichen Welt. Zu ihrer Hauptaufgabe zaehlte der Schutz der heiligen Staetten und der Pilgerwege. So verwalteten sie beispielsweise das Geld von wohlhabenden Pilgern und waren somit die Volaeufer der Bankinstitute. Dise wirtschaftliche Macht war aber dem Koenig von Frankreich Philipp IV. ein Dorn im Auge. Auf sein Bestreben hin verbot der damalige Papst Klemens V. den Orden. Zum Verhaengnis wurde diesem, dass sie geheimnisvolle Rituale praktizierten und somit konnte ihnen Satanskult und Hexerei vorgeworfen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite lustige Station ist mein Uebernachtungsort Villafranca del Bierzo. Hier steht naemlich eine sogenannte Ablasskirche. Hier wurden also allen Pilgern, welche wegen Krankheit oder Verletzung nicht mehr weitermarschieren konnten, alle ihre Suenden vergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz so schlimm ist es bei mir nicht, aber ich habe genau jetzt Durchfall aufgelesen und kam nur noch mit grosser Anstrengung am heutigen Ort an. Ich hoffe, meine Bananenkur hilft mir weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116525207264381513?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116525207264381513/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116525207264381513&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116525207264381513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116525207264381513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/im-bierzo_04.html' title='Im Bierzo'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116522965138130768</id><published>2006-12-04T02:39:00.000-08:00</published><updated>2006-12-04T02:56:48.456-08:00</updated><title type='text'>Ueber den hoechsten Punkt</title><content type='html'>Nach Astorga wechselt die Landschaft schlagartig. Ich wanderte heute zuerst 20 km durch die huegelige Landschaft &lt;strong&gt;Margateria&lt;/strong&gt;. Welch ein Genuss, wieder einmal in einer intakten Landschaft zu wandern, im Vergleich zum tagelangen Wandern auf Pisten neben Autobahnen und Nationalstrassen. Die Vegetation ist karg und der Boden mehr steinig als fruchtbar, so dass hier keine intensive Landwirtschaft betrieben werden kann. Die Menschen haben fast alle einen nordafrikanischen Touch in ihrem Aussehen. Einzigartig sind auch die Kirchen mit ihren durchbrochenen Tuermen. Bis Rabanal steigt der Weg sachte, danach etwas steiler. Auf etwa 1300 m Hoehe wanderte ich in die Wolken und es begann auch zu regnen. Dies aenderte sich bis zum Schluss meiner Tagesetappe nicht mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann endlich der grosse Moment: Ich erreiche mit 1504 m den hoechsten Punkt des Jakobsweges und hier befindet sich auch einer der charakteristischsten Punkte des gesamten Jakobsweges. Ueber einem gewaltigen Steinhaufen erhebt sich ein 5 Meter hoher Eichenstamm, der an seiner Spitze das Eisenkreuz (=cruz ferro) traegt. Jeder Pilger fuegt einen Stein hinzu und traegt damit zu einer tausendjaehrigen Pilgertradition bei. Auch ich deponiere meinen Stein, verbunden mit einem speziellen Wunsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend irre ich auf der Hochebene etwa 6 km im Nebel umher. Ich kann mich wegen des Nebels ueberhaupt nirgends orientieren und kann nur hoffen, dass die Jakobsweg-Wegweiser alle korrekt aufgestellt sind und ich keinen verpasse. Zudem beginnt es noch extrem zu winden, aber das gehoert wohl in diesem Gebirge dazu...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschliessend geht es steil abwaerts in die Landschaft des Bierzo. Diese kann man sich vorstellen wie einen riesigen Krater mit etwa 50 km Durchmesser, welcher rundherum von Gebirgen umgeben ist. Im Westen die Montes de Leon, die ich heute ueberquert habe, im Osten dann die Felsbarriere von Galizien, welche ich uebermorgen ueberqueren werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch heute gab es wieder eine lange Etappe. Ich erreichte mein Ziel in Molinaseca erst nach dem Eindunkeln und nach fast 50 km.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116522965138130768?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116522965138130768/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116522965138130768&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116522965138130768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116522965138130768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/ueber-den-hoechsten-punkt.html' title='Ueber den hoechsten Punkt'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116509278942419440</id><published>2006-12-02T12:52:00.000-08:00</published><updated>2006-12-02T13:03:20.710-08:00</updated><title type='text'>50 km-Etappe</title><content type='html'>Heute morgen wurde ich bereits um 06.45 Uhr geweckt und um 07.30 Uhr in den Regen hinausgeschickt. Wenigstens kannte ich den Weg einigermassen, nachdem ich gestern Leon ausgiebig besichtigt hatte. Trotzdem war es in der Dunkelheit und bei Regen nicht einfach, keine Abzweigung zu verpassen...Aber etwa um 08.30 Uhr wurde es hell und um etwa 10.00 Uhr hoerte es auch mit dem Regen auf. Weil die Strecke mehrheitlich flach und fast immer neben der Nationalstrasse verlief, kam ich heute zuegig vorwaerts. Als ich um etwa 13.00 Uhr beriets mein urspruengliches Tagesziel erreichte und dort alles geschlossen war, entschied ich mich, gleich weiterzulaufen. Dieser Entscheid war gleichbedeutuend mit 19 km mehr marschieren. So lief ich also heute praktisch ohne Unterbruch bis um 17.00 Uhr durch und erreichte dann die schoene Stadt Astorga. Dort besichtigte ich das Wer von Gaudi , sowie die Renaissancekirche, bevor ich in der Albuergue eincheckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 50 km mrschieren freute ich mich unheimlich auf das Abendessen, weil ich mich den ganzen Tag nur mit Schokolade und Trockenfruechten verpflegte. Dies umsomehr, als ich in der Herberge Ernst, einen `pensionierten Schweizer traf, mit dem ich das Nachtessen gemeinsam einnahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun steht noch der hoechste Punkt in Spanien bevor, den ich je nach Witterung entweder morgen oder uebermorgen passieren werde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116509278942419440?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116509278942419440/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116509278942419440&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116509278942419440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116509278942419440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/50-km-etappe.html' title='50 km-Etappe'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116498859987014062</id><published>2006-12-01T07:35:00.000-08:00</published><updated>2006-12-01T07:56:39.890-08:00</updated><title type='text'>Leon</title><content type='html'>Die letzte Gross-Stadt vor Santiago hat ihren Namen weder vom Begriff Koenig noch von einem Loewen. Sie verdankt ihre Entstehung einer Legion von Roemern, die sich hier einrichteten. Einige Reste der roemischen Stadtmauern sind auch heute noch zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leon verdankt seine Entwicklung vor allem einem "touristischen Schachzug". Als naemlich das Grab von Santiago im 9. Jahrhundert entdeckt wurde, foerderten die leonischen Koenuge die Pilgerschaft und verschafften sich so eine Vormachtstellung. Dies war zugleich auch die Bluetezeit von Leon. Mit der Verschmelzung mit Kastilien und dem nachlassenden Interesse des Pilgerns verlor dann Leon immer mehr an Bedeutung zugunsten von Burgos. Dies ist auch heute noch so, und so ist es nicht verwunderlich, dass ich auf meinem Weg nach Leon sehr viele gesprayte Parolen vorfand, die eine Verselbstaendigung von Leon fordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Leon hoert, so erscheint sicherlich sofort das Bild der Kathedrale. Da sind sich alle Fachleute einig, Leon besitzt die einzige Kathedrale Spaniens, die nach dem Vorbild der franzoesischen Gotik erbaut wurde. Eindruecklich ist nebst der Fassade, die gleich auf 2 Seiten Dreifachportale besitzt, sicher die riesige Anzahl von Fenstern. Diese lassen viel Licht ins Innere und erhoehen damit die Wirkung des Altars und des Chors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daneben gibt es in Leon die reste des Palastes der Koenige zu besichtigen. Diese haben der Uebernamen "Sixtinische Kapelle der Romanik", weil sie eines der noch wenigen Bauwerke sind, welche einen Innenraum mit original bemalter Decke haben. Welch ein Unterschied zur Gotik, vor allem im figuerlichen Zeichnen war das Niveau noch nicht so hoch. Tiere erkennt amn kaum, Proportionen von Menschen sind voellig falsch wiedergegeben. Die Besichtigung kann man nur mit einer spanischen Fuehrung durchfuehren, aber sie lohnt sich. Zuerst wird peinlichst geanu beobachtet, dass diese bemalten Decken nicht fotografiert werden, dann darf man in einen Kreuzgang, bevor mit einem riesigen Schluessel der Aufgang zur Bibliothek geoeffnet wurde. Hier stehen jene Bibeln, Choraele und vor allem "menschengrosse Gesangsbuecher", welche in der Kirche als Vorlage dienten. Zuduterletzt dann nochmals einSchluessel, der die Tuere zur Schatzkammer oeffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr eindruecklich ist die Fassade des ehemaligen Klosters San Marcos, die ueber 100 Meter lang im Renaissancestil mit gerdezu ueppiger Dekoration die Besucher empfaengt. Heute steckt hinter dieser Fassade ein Parador-Hotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende des 19. Jahrhunderts hat auch Antonio Gaudi seine Spuren in Leon hinterlassen, indem er einen Palast mit 4 vollstaendigen Fassaden, welche je auf eine andere Strasse gerichtet sind, gebaut hat. Jede Ecke hat er mit einem Tuermchen akzentuiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe wieder einmal Quartier in einem Benediktinnerkloster bezogen, wo mir der hospitalero kurz die strngen Sitten erklaerte: Licherloeschen 21.30 Uhr, 06.45 Uhr Tagwache mit Musik, um 07.00 Uhr muessen alle Pilger aus dem Bett sein. Dann gibt es einen gemeinsamen Cafe con leche, bevor wir die Herberge verlassen muessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116498859987014062?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116498859987014062/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116498859987014062&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116498859987014062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116498859987014062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/12/leon.html' title='Leon'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116491039079933870</id><published>2006-11-30T10:12:00.000-08:00</published><updated>2006-11-30T10:28:02.190-08:00</updated><title type='text'>Ein Paradies fuer Ornithologen</title><content type='html'>Seit ich in Spanien bin, bin ich absolut fasziniert von dere einheimischen Vogelwelt. Unheimlich in welcher Vielzahl und wieviele Arten von Voegeln hier umherfliegen. Leider bin ich nur ein durchschnittlicher Vogelkenner und kann lediglich ueber die Voegel berichten, die ich auch erkannt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Zeit nach der Ueberquerung der Pyrenaeen habe ich seit langer Zeit wieder einmal einen kreisenden Adler gesehen. Unglaublich wie leicht sich dieser in der Luft bewegen kann, obwohl er mehrere Kilos mittragen koennte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann sah ich in der letzten Zeit in vielen Doerfern einzelne Stoerche, die ihr Nest meistens auf dem Kirchturm gebaut haben. In den einsamen Strassen sah ich sogar eine ganze Anzahl von Stoerchen in einem Sumpfgebiet. Bis ich aber meinen Fotoapparat knipsbereit hatte, waren sie schon abgeflogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Ueberquerung eines Flusses schaute ich eine laengere Zeit Kormoranen zu, welche einen Fisch nach dem andern aus dem dreckigen Wasser heraufholten und diese dann verschluckten, bevor sie erneut abtauchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auffaellig ist, wie sich viele Voegel in Schwaermen sammeln. Dabei bin ich aber nicht sicher, ob sie sich fuer den winterlichen Vogelzug in den tieferen Sueden sammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg wurde auch einige Male auf Vogelbeobachtungsstationen aufmerksam gemacht. Aber alle Stationen, die ich bisher angelaufen habe, waren in dieser Jahreszeit bereits geschlossen. Schade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls ein Phaenomen in Spanien sind die sogenannten Taubenhaeuser, welche oft an den Dorfraendern stehen und leider nur kurzlebig sind, weil sie aus Lehmziegeln gebaut sind und entsprtechend schnell verwittern. Die Tauben werden nicht wegen des Fleisches oder der Eier gehalten, sondern vor allem wegen ihrem Mist, der als Duenger benuetzt wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116491039079933870?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116491039079933870/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116491039079933870&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116491039079933870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116491039079933870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/ein-paradies-fuer-ornithologen.html' title='Ein Paradies fuer Ornithologen'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116489926931915780</id><published>2006-11-30T06:57:00.000-08:00</published><updated>2006-11-30T07:07:49.336-08:00</updated><title type='text'>...und es gibt sie doch...</title><content type='html'>In Anlehnung an das beruehmte Zitat von Galileo Galilei wage ich ein aehnliches, welches ebenfalls einen Himmelskoerper betrifft. Gestern schien naemlich erstmals seit einem Eintreffen in Spanien fuer eine laengere Zeit die Sonne! Aber wie alles im Leben hat auch dies zwei Seiten: Die Nacht war dadurch sternenklar und extrem kalt...und ich dummerweise alleine in einer albuerge ohne Heizung und mit 5 cm-Waendchen. Ich richtete mir mein Nachtlager mit etwa 7 Wolldecken ein und ab etwa 19.30 Uhr war es so kalt, dass ich nur noch ins Bett steigen konnte. Zum Lesen war es mir zu kalt, weil ich die Arme unter der Decke hervorholen muesste. Also gab es eine lange Nacht. Etwa um 3 Uhr musste ich nochmals umbetten, weil die Matratze vom Boden her zu wenig isolierte. Ich bettete meine Kleider gleich mit ein, damit diese am Morgen nicht all zu kalt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzig war noch die Episode am gestrigen Abend: Da klopfte es etwa um 19.00 Uhr an der Tuere und es erschien eine aeltere Frau, welche mir in 2 Thermoskruegen Kaffee und Milch fuer den naechsten Morgen brachte, weil in diesem Dorf alles geschlossen ist. Am naechsten Morgen hatte ich dann tatsaechlich Kaffee und Milch, aber die waren waehrend der kalten Nacht bis auf lauwarm abgekuehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen dann wieder ein Wahnsinnsmorgen, zwar bitterkalt, aber ich erlbte einen sensationellen Sonnenaufgang! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute bin ich in die Provinz Leon eingewandert und werde morgen die gleichnamige Stadt erreichen. Ab Leon sind es dann nur noch gut 300 km bis Santiago und 400 km bis Finisterre. Dazwischen liegt aber noch ein 1500 m hoher Pass und der bereitet mir bei diesen Temperaturen noch etwas Sorgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116489926931915780?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116489926931915780/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116489926931915780&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116489926931915780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116489926931915780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/und-es-gibt-sie-doch.html' title='...und es gibt sie doch...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116473497655331324</id><published>2006-11-28T09:09:00.000-08:00</published><updated>2006-11-28T09:32:07.346-08:00</updated><title type='text'>Wenn sich die ersten Kreise schliessen...</title><content type='html'>Gestern verliess ich die Provinz Burgos und marschiere nun in Palencia weiter. Diese Provinz ist vielleicht nicht so bekannt, birgt aber ebenfalls einige Perlen in sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Fromista habe ich eine Annaeherung an eine perfekte romanische Kirche gefunden. Sie ist zwar sehr klein, aber sowohl von der Erhaltung, als auch von den Proportionen her eine wunderschoene Kirche. Saemtliche Kapitelle sind mir detaillierten Skulpturen geschmueckt, welche die bekanntesten Szenen aus der Bibel darstellen. Aber auch weltliche Szenen fanden ihren Platz: Die Suenden der Bauarbeiter und ihre moeglichen Folgen in der Hoelle wurden verewigt! Damit schliesst sich vielleicht auch langsam ein erster Kreis: Nach all den vielen romanischen Kirchen fand ich fast die Vollendung und damit ist ein Stueck weit auch meine Neugierde gestillt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zweiter Kreis hat sich fuer mich gestern geschlossen: In rueeggisberg in der Schweiz verbrachte ich einen wunderschoenen Abend in einer Ruine einer gotischen Kirche. Gestern nun verlief der Jakobsweg durch den Torbogen eben einer solchen gotischen Kathedrale, eine sehr originelle Wegfuehrung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ditte Kreis hat sich heute Nachmittag geschlossen: Naemlich die Erinnerungen an das vielleicht schoenste Wewgstueck des gesamten Weges in der Aubrac-Region in Frankreich. Heute verliess ich das DorfCarron de los Condes und war fuer 17 km weg von jeder Zivilisation, eben wie einst in Frankreich. Bloss war es hier natuerlich viel kaelter, aber immerhin herrschte nach Wetterbericht nur ein "viento moderato".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116473497655331324?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116473497655331324/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116473497655331324&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116473497655331324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116473497655331324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/wenn-sich-die-ersten-kreise-schliessen.html' title='Wenn sich die ersten Kreise schliessen...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116465028676161617</id><published>2006-11-27T09:42:00.000-08:00</published><updated>2006-11-27T10:00:23.543-08:00</updated><title type='text'>In der kastillischen Hochebene</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Herauslaufen aus Burgos erwies sich als wesentlich schoener als das Hineinlaufen. Durch die Gassen der Altstadt und einen Park liess ich Burgos sehr bald hinter mir und begab mich wieder in landschaftlich reizvollere Umgebung. Nach wenigen Kilometern war von den Menschenmassen fast nichts mehr zu spueren und ich lief fast wie in Frankreich wieder kilometerlang alleine. Dabei passierte ich einige interessante Orte und Landschaften. Beiendruckend ist vor allem die Weite der Landschaft, die durch die flache Hochebene sehr gut zu erkennen war. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mitten in dieser Einsamkeit traf ich dann auf Juan, einen Vollbluschaefer. Ich spuerte sofort eine tiefe Verbundenheit zu ihm, als er fast wie aus dem Nichts vor mir mit seiner Herde Schafe, seinem Esel als Packtier und seinen 3 Hunden auftauchte. Schon auf Sichtweite winkten wir uns zu und versuchten uns dann zu unterhalten. Soviel ich mit meinen zwar jeden Tag zunehmenden, aber leider immer noch etwas bescheidenen Spanischkenntnissen verstand, erhielt er von seinem Vater zu seinem Schulaustritt 20 Schafe geschenkt. Und seither ist er mit diesen Schafen in der kastillischen Hochebene unterwegs, hat auch nie etwas anderes getan und kann sich nicht vorstellen, je etwas anderes zu tun. Und Juan ist in der Zwischenzeit immerhin fast 60 Jahre alt! Ich begruesste Juan mit den Worten: Hier ist ebenfalls ein peregrino. Auch er startet jeweils am Morgen und weiss nicht, wie sein Weg verlaufen wird. Es gibt aber einen Unterschied zu meinem Pilgerleben: Waehrend sich das Leben von Juan wahrscheinlich auch in einigen Jahren noch gleich abspielen wird, laueft meine Zeit als Pilger ganz langsam ab. Und nach diesem Treffen habe ich mir gesagt, ich moechte die mir noch verbelibende Zeit als Pilger nochmals richtig auskosten, jeden Tag und jede Stunde meines beschraenkten Pilgerlebens noch ganz bewusst erleben, bevor ich wieder in den Normalalltag umsteigen muss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine weitere eindrueckliche Bekanntschaft machte ich nur etwa 10 km spaeter. Da gibt es eine Quelle namens San Bol, mindestens 10 km von allen zivilisatorischen Einfluessen entfernt. Diese Quelle wurde dann so weit gefasst, dass sie in eine Art Becken fliesst. Und genau hier hat sich der Deutsche Udo einen Lebenstraum erfuellt. Er bewirtet und beherbergt vorbeiziehende Pilger in seinem kleinen Reich, und dies ohne richtige Infrastruktur: Fliessend Wasser gibt es zwar aus der Quelle, aber ein WC oder sonstige sanitaere Anlagen fehlen...In dieser Jahreszeit war es fuer mich zu kalt, um hier zu bleiben.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116465028676161617?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116465028676161617/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116465028676161617&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116465028676161617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116465028676161617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/in-der-kastillischen-hochebene.html' title='In der kastillischen Hochebene'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116464734806170443</id><published>2006-11-27T08:53:00.000-08:00</published><updated>2006-11-27T09:09:08.080-08:00</updated><title type='text'>Burgos</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Burgos war bisher diejenige Stadt, die auf kleinem Raum am meisten Sehenswurdigkeiten bot und die sicher fuer alle eine Reise wert ist. Ich erreichte Burgos am Samstagabend und erlebte zum zweiten Mal nach Pamplona eine Samstagnacht in einer Grossstadt. Da ist jedermann und Jede Frau unterwegs, die Museen und das casa de cultura sind bis spaet in die Nacht geoeffnet und gerammelt voll von Leuten. Man kann sagen, dass die Kultur in Spanien wirklich lebt und gelebt wird!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr war ich dann dafuer ausser 2 Strassenwischern ganz allein in den Strassen von Burgos unterwegs. Eine wunderbare Moeglichkeit, die Stadt zu besuchen und etwas kennenzulernen. Burgos ist eng verbunden mit dem Nationalheld El Cid, der vor etwa 1000 Jahren in Burgos geboren wurde. Er ist auch in Burgos begraben, in der Kathedrale. Er war der beste Feldherr des damaligen Koenigs Sancho II. Nach dessen Tod fiel er beim neuen Koenig in Ungnade und wechselte dann die Fronten auf die Seite der Mauren. Jahre spaeter folgte er aber wieder seinem Herzen und eroberte fuer Kastilien die Stadt Valencia. Zu Ehren von El Cid steht in Burgos ein riesiges Monument, gleich bei der Einfahrt in die Altstadt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Burgos war aber auch eine gut befestigte Stadt. Noch heute stehen einige Stadttore, ds schoenste ist sicherlich das reich verzierte Tor Santa-Maria. Nebst der Kathedrale besitzt Burgos eine weitere sehr sehenswerte Kirche, San Nicolas. Um in diese einzutreten, muss man sich buecken, weil die Tuere sehr niedrig ist. Dies soll ein Zeichen der Demut sein. Im Innern wurde ich dann vom grandiosen Altaraufsatz  aus Kalkstein gefangen genommen. Unglaublich, welche Feinheiten hier in Stein gehauen worden sind!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das absolute Highlight von Burgos ist aber die Kathedrale. Allein um diese zu umrunden brauchte ich 10 Minuten. Und von jeder Seite entdeckte ich wieder neue beeindruckende Details an der Fassade. Es ist aber die Groesse, welche mich faszinierte: Es gibt nicht nur einen Kreuzgang, sondern gleich deren zwei. Im Innern gibt es an die 20 Seteinkapellen, jede fuer sich ein kleines Juwel, bestueckt mit Altaraufsaetzen, Reliquien und Bildern und Grabmaelern. Die beindruckendste ist sicher die Kapelle des Condestables, die sich hinter dem Chor befindet. Ich habe sicher 2 Stunden im Kircheninnern verbracht und dabei mehr als einen Kilometer zurueckgelegt!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116464734806170443?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116464734806170443/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116464734806170443&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116464734806170443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116464734806170443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/burgos.html' title='Burgos'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116464633203820050</id><published>2006-11-27T08:40:00.000-08:00</published><updated>2006-11-27T08:52:12.053-08:00</updated><title type='text'>So ein Sch....tag</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dieser Tag hat noch einen Prolog, mit dem ich beginnen moechte. Vor zwei Tagen erreichte ich die Herberge von Najera und stellte mit Schrecken fest, dass diese keine Wolldecken (=mantas) hat. Kein Problem sagte der Hospitalerio, wir haben eine Klimaanlage. Und diese funktionierte dann so gut, dass ich mit meinem Seidenschlafsack und 3 Garnituren Kleidern zweimal in der Nacht aufstehen musste um mich wieder aufzuwaermen mit Turnuebungen. Geblieben ist ein Halsweh und ein zuenftiger Schnupfen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So erwachte ich heute morgen mit verstopfter Nase, Halsweh und draussen rgnete es in Stroemen. Dazu kam noch ein boeiger Wind. Schon nach 2 Kilometern waren meine Fuesse nass und die restlichen 40 Km saftete es gewaltig in meinen Schuhen. Dann kam der Einmarsch in Burgos: Den Weg konnte man schon gar nicht mehr Weg nennen, es war ein Sumpfgebiet bestehend aus aufgeweichtem Lehm und zwischen 4 - 15 cm Wasser. Unmoeglich, hier trockenen Fusses durchzukommen...und dies volle 5 km lang! Es war dann schon fast eine Erloesung, als sich diese Piste der Autobahn nach Burgos naeherte und ich nun die naechsten 5 km an dieser Autostrasse lief.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vor Burgos machte ich dann extra 3 km Umweg, um das angeblich schoenste Kloster Spaniens, Miraflores, zu besuchen. Aber genau der weltberuehmte Altaraufsatz war nicht zu besichtigen, weil er gerade renoviert wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In BUrgos lief ich dann in eine Pilgerherberge, doch war der Leiter nicht anwesend und es war bereits im Eindunkeln. Also ging ich rasch auf die Tourist Information, um eine Unterkunft zu finden. Diese musste ich dann im Dunkeln im Gassengewirr von Burgos suchen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber Ende gut, alles gut...ich fand sie und nach einer warmen Dusche und einem feinen Essen war dann alles nur noch halb so schlimm (ausser, dass ich auch den naechsten Tag in nassen Schuhen laufen musst).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116464633203820050?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116464633203820050/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116464633203820050&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116464633203820050'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116464633203820050'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/so-ein-schtag.html' title='So ein Sch....tag'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116436938366424161</id><published>2006-11-24T03:47:00.000-08:00</published><updated>2006-11-24T03:59:37.740-08:00</updated><title type='text'>Verschobene Zeiten</title><content type='html'>In Spanien gibt es fuer mich grosse Zeitanpassungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sind einerseits die &lt;strong&gt;Herbergszeiten&lt;/strong&gt;: Diese schliessen naemlich entweder um 21.30 oder 22.00 Uhr und morgens muss man diese bis 07.30 oder 08.00 Uhr verlassen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es die &lt;strong&gt;Tageszeiten&lt;/strong&gt;: Im Moment wird es etwa ab 08.00 Uhr wieder hell, so dass man den Wegweisern folgen kann. Um etwa 17.45 Uhr beginnt es dann wieder zu Dunkeln, das heisst, dass ich bis dann die Herberge erreicht haben muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es noch die spanischen &lt;strong&gt;Essenszeiten&lt;/strong&gt;: Normalerweise oeffnen die Bars etwa um 08.30 Uhr, Mittagessen kann man von 13.00 - 15.00 Uhr und das Abendessen wird von 21.00 - 23.00 Uhr serviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also muss ich jeden Tag die folgenden Probleme loesen: Entweder muss ich eine Bar finden, die etwas frueher oeffnet und wo ich das Fruehstueck einnehmen kann oder aber ich laufe ohne Fruehstueck los und nehme dieses dann ein, wenn ich in ein naechstes Dorf gelange. Weil ich mich gewohnt bin, um etwa 12.00 Uhr das Mittagessen einzunehmen, laufe ich regelmaessig mit knurrendem Magen, bis ich endlich nach 13.00 Uhr ein Dorf erreiche. Das Abendessen kann ich gar nicht mehr in einem Restaurant einnehmen, weil ich sonst nicht rechtzeitig in die Albuerge zurueckkehren koennte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang war dies etwas demotivierend fuer mich, aber mit der Zeit gewoehne ich mich langsam an diesen spanischen Rhythmus...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116436938366424161?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116436938366424161/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116436938366424161&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116436938366424161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116436938366424161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/verschobene-zeiten.html' title='Verschobene Zeiten'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116436880637464018</id><published>2006-11-24T03:27:00.000-08:00</published><updated>2006-11-24T03:46:46.390-08:00</updated><title type='text'>Allerlei Weggefaehrten</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Seit ich in Spanien unterwegs bin, habe ich mehr Pilger getroffen, als alle Wochen zuvor. Ich bin zwar fast immer den ganzen Tag alleine unterwegs, weil ich viel schneller laufe als alle anderen, aber abends trifft man sich dann wieder. Und da sind die verschiedensten Typen, die ich gerne kurz vorstelle:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Takeshi:&lt;/strong&gt; ist ein junger Japaner, den ich kurz vor Estella erstmals getroffen habe. Er ist ganz langsam unterwegs, spricht kaum englisch und laeuft ohne Fuehrer und damit voellig hilflos. Er wusste nicht, wo er startete, er wusste nicht, wo er gerade ist und er wusste nicht, wo er am Abend schlaeft. Zudem hatte er gerade 3 Euro im Sack und Traveller-Checks, die er bisher nicht eintauschen konnte. Ich brachte ihn dann zur Information und traf ihn dann spaetabends wieder in der Herberge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Cornelius:&lt;/strong&gt; ist ein junger Oesterreicher, der gerade die Mittelschule abgeschlossen hat und sich nun definitiv klar werden moechte, mit welchem Studium er beginnen wird. Er war ohne Regenschutz unterwegs und musste in Pamplona Kilometer laufen, um sich einen zu besorgen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Tony:&lt;/strong&gt; ist ein junger, unheimlich liebenswerter Finne, welcher sich in den ersten Etappen etwas uebertan hat und nun mit Riesenblasen, welche er eingetapt hat (!!) weiterlaufen muss. Er marschiert jeden Tag fast doppelt so lange wie ich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Carma:&lt;/strong&gt; ist eine junge Frau aus Mallorca, welche eine sehr froehliche Ausstrahlung hat. Mit ihr habe ich fast zwei Tage spanisch gelernt und in dieser Zeit unheimliche Fortschritte gemacht. Leider sind ihre Ferien jetzt abgelaufen uns sie ist bereits zurueckgefahren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Oscar:&lt;/strong&gt; ist ein Spanier, der zwar ziemlich langsam laeuft, den ich aber dreimal abends wieder getroffen habe. Und er hat mich ins kulinarische Spanien eingefuehrt, abends im Ausgang.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Anita:&lt;/strong&gt; ist in Ulm gestartet und bereits ueber 3 Monate unterwegs. Weil sie fast kein Geld hat, schleppt sie noch eine volle Campingausruestung mit und zeltet jeweils, wenn es das Wetter noch zulaesst.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Christian:&lt;/strong&gt; ist in Berlin mit seinem Hund gestartet und ist jetzt vom langsamen etwas muede im Kopf. Deshalb liess er sich das Velo nachsenden und faehrt nun mit dem Velo nach Santiago und dann gleich weiter bis Malaga.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Frederic:&lt;/strong&gt; ist ein Kanadier, welcher Europa auf dem Jakobsweg kennen lernen moechte. Er wird nach Santiago noch einige Monate weiter trampen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Peter:&lt;/strong&gt; ist ein etwa 55-jaehriger Hollaender, welcher in Le Puy gestartet ist, und der mit seiner Frau an Weihnachten in Santiage den naechsten Treffpunkt abgemacht hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Wind und Regen:&lt;/strong&gt; Dies sind leider meine nicht so sehr erwuenschten Begleiter. Seit ich in Spanien bin, hatte ich immer entweder Regen oder sehr starken Wind oder beides. Heute war der gegenwind so stark, dass ich mir sagen musste, so macht es keinen Sinn ueber 35 km zu marschieren!! Deshalb werde ich meine geplante Tagesetappe um etwa 10 km kuerzen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116436880637464018?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116436880637464018/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116436880637464018&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116436880637464018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116436880637464018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/allerlei-weggefaehrten.html' title='Allerlei Weggefaehrten'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116436701752845195</id><published>2006-11-24T03:03:00.000-08:00</published><updated>2006-11-24T03:16:57.543-08:00</updated><title type='text'>Im Rioja-Gebiet</title><content type='html'>Die beiden letzten Tage fuehrte mein Weg durch die Provinz Rioja. Mir wurde eigentlich erst mit dem Betreten der Hauptstadt Logroño bewusst, was dieses Wort bedeutet. Es setzt sich naemlich zusammen aus den beiden Wortern rio=Fluss und oja=Flussname. Boese spanische Zungen behaupten, dass doe ganze Region Rioja fuer nichts anderes gebraucht werden kann, als um Wein anzupflanzen. Sollte diese Behauptung der Wahrheit entsprechen, so kann ich sagen, dass der Wein aber sehr gut ist, speziell im Anbaugebiet selbst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich moechte aber auch noch andere Hoehepunkte meiner Riojadurchquerung erwaehnen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Logroño, die Hauptstadt, besitzt die erste Kitche auf meiner Reise mit einem Renaissanceportal. Dies haengt sicher auch damit zusammen, dass Logroño lange Zeit keine grosse Rolle spielte und erst etwa im 15. Jahrhundert zu wachsen begann zur heutigen Groesse von etwa 160 000 Einwohnern. Zudem ist in Logroño der Apostel Santiago, auf dessen Pfaden ich wandle, hier als matadoro dargestellt wird. Dies bedeutet etwa so viel wie "Maurentoeter" oder Santiago wird nachgesagt, dass er bei der Vertreibung der Mauren aus Spanien eine wichtige Helferrolle innehatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diejenigen, welche meine Berichte regelmaessig verfolgen, moegen sich vielleicht noch an die Galgenlegende von Tafers erinnern. Hier in Rioja existiert die Stadt Santo Domingo de la Calzada, welche von sich behauptet, dass sich diese Legende in ihrem Ort zugetragen hat. Aus diesem Grunde befindet sich seit Jahrzehnten in ihrer Kirche ein lebendiger, weisser Hahn, welcher aber aus Tierschutzgruenden jede Woche ausgewechselt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls in Santo Domingo schwelgten wir etwas in Luxus. Denn hier befindet sich ein ehemaliges Pilgerspital, welches der Staat in der Zwischenzeit zu einem Luxushotel in alten Mauern ausgebaut hat, einem sogenannten paradores. Wir uebernachteten zwar nicht hier (wuerde etwa 200 Euro pro Nacht kosten), aber tranken immerhin einen Kaffee in diesem geschichtstraechtigen Gebaeude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute nun abe ich die Region Rioja verlassen und befinde mich in der Provinz Kastilien und Leon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116436701752845195?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116436701752845195/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116436701752845195&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116436701752845195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116436701752845195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/im-rioja-gebiet.html' title='Im Rioja-Gebiet'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116413888136352557</id><published>2006-11-21T11:46:00.000-08:00</published><updated>2006-11-21T11:54:41.376-08:00</updated><title type='text'>Puente la Reina</title><content type='html'>Allein schon der Name toent wie Musik und diese Stadt ist ein weiterer Hoehepukt auf meiner Reise. Den Namen verdankt dieser Ort einer Bruecke, die im Auftrag der Koenigin von Navarra im 11. Jahrhundert gebaut wurde, um den Pilgern die Flussueberquerung zu erleichtern.&lt;br /&gt;Puente la Reina ist aber auch deshalb bekannt, weil sich hier der letzte Jakobsweg, naemlich derjenige, welcher in Arles vorbeifuehrt, mit den uebrigen Wegen vereint und von nun an als ein Weg, dem Camino frances, nach Santiago fuehrt.&lt;br /&gt;Der Ort uebt auf mich deshalb eine Faszination aus, weil alles noch aussieht wie vor 1000 Jahren. Eine ganz lange Strasse, links und rechts Haeuser, in denen Laeden allerhand Material fuer die Pilger anbieten. Und genau so sehen auch die folgenden Doerfer aus. Sie sind nur entstanden wegen dem Jakobsweg, respektive den Pilgern, die darauf wandeln und dies ist auch heute noch so! Eine langgezogene Pilgerstrasse, die so genannte sirga peregrinal führte weiter. Dort standen alle Kirchen, Unterkuenfte und Spitaeler, die zum Teil heute noch erkennbar sind.&lt;br /&gt;Kurz vor dem Dorf gibt es ein Highlight, eine Kiche namens Eunate. In ganz Spanien gibt es keine vergleichbare Kirche und die Wissenschaftler sind sich uneinig, wer diese gebaut und benutzt hat. Im Moment ist gaengige Meinung, dass es sich wahrscheinlich um eine Templerkirche handelt. Die Kirche ist ganz rund mit einer kleinen, romanisch aussehenden Apsis. Rund um die Kirche herum fuehrt eine Art Wandelgang, vergleichbar vielleicht mit einem Kreuzgang. Sehr schön!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116413888136352557?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116413888136352557/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116413888136352557&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116413888136352557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116413888136352557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/puente-la-reina.html' title='Puente la Reina'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116396628345353803</id><published>2006-11-19T11:43:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T11:58:03.526-08:00</updated><title type='text'>Pamplona</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Diese erste Grossstadt in Spanien, die ich durchquert habe, ist zugleich die Hauptstadt der Provinz Navarra. Im Gegensatz zu anderen Grossstaedten war es sehr angenehm, in Pamplona einzulaufen, weil der Weg fast nur durch Gruenanlagen und nicht entlang Hauptstrassen fuehrte. Empfangen wurde ich dann zuerst von einer mittelalterlichen Bruecke und danach von einer gewaltigen Stadtmauer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Beruehmt ist Pamplona aber wegen seiner Feierlichkeiten zu Ehren des Stadtpatrons, des heiligen Firmins. Dafuer haben sie in der Stadt eine riesige Stierkampfarena gebaut. Ganz speziell ist aber, dass die Stiere durch die engen Gassen getrieben werden und erst dann in der Arena auftreten. Dieses Spektakel findet jeweils immer im Juli statt, deshalb konnte ich nur die Plakate zu diesem Event erkennen. Was ebenfalls zu sehen ist, sind die riesigen Vertiefungen an den Strassenraendern, in denen jeweils die Absperrungen verankert werden. Und bemerkt habe ich auch, dass dies ein riesiges Geschaeft fuer die Hotels ist: Fuer mein Zimmer zahlte ich 12 Euro, waeghrend den Festlichkeiten kostet das genau gleiche Zimmer dann auf einmal 60 Euro!! Und letztlich gibt es ein weiteres Zeichen, das an diese Festlichkeiten erinnert: Vor der Arena steht eine Bueste des Schriftstellers Ernest Hemmingway, der dieses Spektakel durch seine Buecher weltberuehmt gemacht hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die beruehmte Kathedrale ist leider abgesperrt und an Samstagen und Sonntagen nicht zu besichtigen. Eigentlich wahnsinnig, aber offenbar wurden entlang des Jakobsweges in letzter Zeit viele Diebstaehle in Kirchen begangen, so dass nun in Spanien fast alle Kirchen geschlossen sind. Eine Kirche spezieller Art war dann doch offen, die "Iglesia San Saturnino. Diese enthaelt eigentlich zwei Kirchen in einem Raum und unter einem Dach, welche in einem rechtenVVinkel zueinander stehen und stilistisch voellig verschieden sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Als letztes ist mir aufgefallen, dass die Innenstadt bis morgens um 2 Uhr mit Leben gefuellt war. Es war nicht moeglich, mit offenen Fenstern zu schlafen. Dafuer war ich dann am Morgen praktisch der einzige Mensch auf der Strasse. Spanier leben offenbar mit 2 Stunden Verspaetung zu meinem Lebensrhythmus!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116396628345353803?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116396628345353803/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116396628345353803&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116396628345353803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116396628345353803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/pamplona.html' title='Pamplona'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116387709857379928</id><published>2006-11-18T10:53:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:15:17.246-08:00</updated><title type='text'>Pyrenaeen-Ueberquerung</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dies wird sicher eine Etappe sein, die ich so schnell nicht vergessen werde. Und zwar war es nicht wie urspruenglich befuerchtet der Regen oder der Schnee, welcher mir zu schaffen machte, sondern der sturmartige Wind. Aber alles schoen der Reihe nach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Start verläuft programmgemaess. Von den beiden moeglichen Routen nehme ich selbstverstaendlich jene, welche landschaftlich viel reizvoller verläuft. Die erste Stunde am Morgen ist auch ganz angenehm zu marschieren. Langsam verschwindet die Zivilisation immer mehr hinter mir und dann sind eigentlich nur noch ich und die Natur...und dann kommt eben noch ein ungebetener Gast, der Wind. Genau an diesem Tag sind in Nordspanien Stürme angesagt, wie ich am folgenden Tag der Zeitung entnehmen kann. Und so kommt es, dass ich nur noch sehr langsam vorwaerts komme. Die Wegweiserzeiten, welche ich unter normalen Umstaenden locker um einen Drittel unterbiete, dauern ploetzlich doppelt so lange! Es gibt Passagen, da muss ich bei den aergsten Boeen einen Moment warten und mich niederkauern, um dann wieder schrittweise vorwaerts zu marschieren. Fuer eine extrem windexponierte Stelle von etwa 100 Metern brauche ich fast 10 Minuten! Dazwischen komme ich gluecklicherweise in eine windgeschuetzte Passage, bevor es kurz vor dem hoechsten Punkt auf etwas ueber 1400 Metern nochmals orkanartig zu stuermen beginnt. Dafuer ist dann der Abstieg in die Abtei Roncesvalles wieder angenehm. Etwas Gutes haben diese Winde: Ich habe eine traumhafte und wolkenlose Fernsicht und darf mir eine eindrucksvolle Landschaft ansehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In Roncesvalles finde ich dann die Herberge: Ein riesiger Schlafsaal, Liege an Liege und nicht einmal Wolldecken und keine Heizung. Da muss ich mit meinem Seidenschlafsack, welcher bisher gute Dienste leistete, natuerlich weiter. Die gute Dame im Office de tourisme reserviert mir  eine private Unterkunft etwa 12 km weiter talabwaerts. Als ich im Dunkeln dort ankomme, kenne ich nur den Namen des Hauses. In der einzigen Bar des Dorfes erhalte ich die Auskunft, dieses Haus sei schon geschlossen. Trotzdem finde ich das Haus. Aber es ist tatsaechlich verschlossen und dunkel. Ich schaue vorsichtshalber bei der Kirche vorbei: Auch diese verschlossen. Ich möchte  nochmals per einzigem öffentlichen Telefon des Dorfes nachfragen: Telefon defekt. Ich erwartetschon den Supergau: Eine Nacht im Freien auf 1000 Metern Hoehe. Da erscheint Gott sei Dank die Eigentuemerin mit einer Stunde Verspaetung und die Nacht ist geregelt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116387709857379928?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116387709857379928/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116387709857379928&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387709857379928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387709857379928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/pyrenaeen-ueberquerung.html' title='Pyrenaeen-Ueberquerung'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116387593576357903</id><published>2006-11-18T10:36:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:19:27.920-08:00</updated><title type='text'>Adieu France</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(geschrieben 16. 11. 06)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kaum zu glauben, aber heute Abend schlafe ich zum letzten Mal auf meiner Pilgertour in Frankreich. Ich mache dies in Donibane Garazi oder Saint-Jean-Pied-de-Port, wie es auf Franzoesisch heisst. Dieses liegt direkt am Fusse der Pyrenaeen und ist ein schoenes, befestigtes Dorf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich muss gestehen, es faellt mir sehr schwer, dieses wunderbare Land zu verlassen. Ich habe es in den letzten 5 Wochen etwas besser kennen- und vor allem lieben gelernt. Wenn ich diese Frankreichwochen Revue passieren lasse, dann sind mir vor allem die folgenden Eindruecke haengen geblieben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Landschaftlich habe ich die verschiedensten Regionen durchwandert: Die savoyischen Huegel, grosse Flussbecken (Rhone, Garonne, Loire), die Vulkanlandschaft Le Velay, die rauhen Hochebenen des Aubrac, die Kalksteinplatten des Quercy, die geschichtstraechtigen ehemaligen Bischofsstaedte Moissac, Condom, Eauze, und Aire-sur-L'Adour und die wellige Landschaft vor den Pyrenaeen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Franzosen sind sehr hilfsbereit, gespraechig und interessieren sich fuer ihr Gegenueber. Unzaehlige Male wurde ich auf die Pilgerschaft angesprochen und hundertfach mit den Worten "bonne route" und den besten Wuenschen weiter auf die Reise geschickt.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mit der Zeit bereitet es mir unheimlich Freude in Franzoesisch zu kommunizieren. Am Schluss ist es fuer mich absolut problemlos, einen ganzen Abend zu zweit oder in einer Gruppe ueber Gott und die Welt zu reden. Das groesste Lob, das ich diesbezueglich erhalte, ist die Frage, die mir mehrmals gestellt wird: "Venz-vous de l'Alsace?"&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich habe noch nie in meinem Leben auswaerts waehrend so langer Zeit so fantastisch gegessen!! Einmal am Tag nehme ich ein menu du jour, welches etwa 10 bis 12 Euro kostet. Dafuer erhalte ich eine Suppe, einen Salat mit einer regionalen Spezialitaet, einen Hauptgang aus Fisch oder Fleisch, eine Kaeseplatte und letztlich noch einen meist regionalen Dessert. Inbegriffen ist immer eine Caraffe d'eau, sowie Wein und  Kaffee.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber so ist das Pilgerleben: Jeden Tag startet man von Neuem und irgendwann kommt eben der Zeitpunkt, wo man die 1100 km durch Frankreich erwandert hat. Nun wartet Spanien auf mich und ich freue mich darauf: Hola España¡&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116387593576357903?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116387593576357903/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116387593576357903&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387593576357903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387593576357903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/adieu-france.html' title='Adieu France'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116387489813243892</id><published>2006-11-18T10:22:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:21:42.800-08:00</updated><title type='text'>Im Baskenland</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;An meinem zweitletzten Frankreichtag überquere ich den Fluss "Le saison"  und trete damit ins Baskenland ein. Dieses war einstmals unabhaengig und bestand aus 7 Provinzen, 4 suedlich und 3 noerdlich der Pyrenaeen. 1512 wurden dann die 4 spanischen Provinzen von den Kastiliern und Aragonsen besetzt und spaeter dann einverleibt. Die drei uebriggebliebenen franzoesischen Provinzen bildeten darauf ein Koenigreich, bis auch diese Jahrhunderte spaeter von den Franzosen einverleibt wurden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dass ich im Baskenland, merke ich an mehreren Sachen. Alle Ortstafeln, Wegweiser und Ladengeschaefte sind zweisprachig baskisch und franzoesisch angeschrieben. Leider verstehe ich die Leute nun nicht mehr so gut, weil diese ein Mischung aus Franzoesisch, Baskisch und Okzitanisch sprechen. Man nimmt gemeinhein an, dass die baskische Sprache die aelteste, nichindogermanische Sprache ist, die auch heute noch in Gebrauch ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Weiter auffallend ist der Stilwechsel bei den Haeusern: Tueren und Fensterrahmen bestehen aus grossen Natursteinen. Oft sind die Tuerstuerze auch mit Namen und Datum versehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kulinarisch werde ich bereits verwoehnt mit "ardi gasna", einem baskischen Schafskaese, welcher mit schwarzer Kirschenkonfituere gegessen wird. Zudem ist das Baskenland bekannt fuer seinen dunklen, starken Schinken, welchen ich ebenfalls schon probiert habe. Und als letztes gibt es noch den gâteau baske, der mit schwarzen Kirschen gefuellt ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Als Sportlehrer muss ich natuerlich noch den baskischen Nationalsport erwaehnen, der pelota heisst. Dazu steht in jedem Weiler eine hohe Mauer (=Fonton). Dann wird aehnlich wie beim Squash ein Ball an die Wand gespielt und der Abpraller muss dann vom Gegenspieler ebenfalls wieder entsprechend gespielt werden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116387489813243892?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116387489813243892/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116387489813243892&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387489813243892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387489813243892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/im-baskenland.html' title='Im Baskenland'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116387408345230171</id><published>2006-11-18T10:10:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:23:05.536-08:00</updated><title type='text'>Der Stein von Gibraltar</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(geschrieben 15. 11. 06)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vorweg, dieser Stein hat nichts mit der britischen Enklave in Suedspanien zu tun. Gibraltar kommt vom baskischen Chibaltarem was etwa so viel bedeutet wie "zusammenkommen". Und dieser Stein steht genau an dem Ort, wo drei grosse Pilgerweg kurz vor den Pyrenaeen zusammentreffen und fortan gemeinsam verlaufen bis Santiage de Compostella.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es sind dies die &lt;strong&gt;Via podiensis&lt;/strong&gt;, welchen ich begangen habe und die in Le Puy startet. Zum Zweiten ist es die &lt;strong&gt;Via lemorivensis&lt;/strong&gt;, welche in Zentralfrankreich, genauer in Vezelay startet und die drittens ist es die &lt;strong&gt;Via turonensis&lt;/strong&gt;, welche von Paris ueber Tours verlaueft. Von hier hat man aber auch einen fantastischen Blick auf die nun sehr nahen Pyrenaeen, welche nur noch etwa 30 km entfernt sind. Man kann mehrere Ketten erkennen, welche wie eine Kulisse hintereinander gestaffelt sind. Diese erfordern meinen Respekt, denn bereits uebermorgen werde ich hier mitten in diesen Gebirgszuegen marschieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sicher so furchteinfloessend muessen diese hohen Gebirge auf die schlecht ausgeruesteten und von den vielen bereits marschierten Kilometern ausgemergelten Pilger vor 1000 Jahren gewirkt haben. Viele von diesen Pilgern, vor allem aus Deutschland, Nordfrankreich, den Beneluxstaaten oder aus Skandinavien hatten wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben so hohe Berge gesehen, geschweige denn begangen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116387408345230171?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116387408345230171/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116387408345230171&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387408345230171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116387408345230171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/der-stein-von-gibraltar.html' title='Der Stein von Gibraltar'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116368858413380130</id><published>2006-11-16T06:31:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:27:49.006-08:00</updated><title type='text'>Im Béarn</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(geschrieben am 14. 11. 06)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nun bin ich im 12. und letzten Département Pyrénées-Atlantiques angelangt. Nahezu zwei Drittel davon nimmt die Region Béarn ein, die Beruehmtheit durch die gleichnamige Sauce erlangt hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Béarn war lange Zeit unabhaengig und wurde erst 1620 Frankreich einverleibt. Hier herrscht ein sehr mildes Klima, das mir erlaubt, auch noch in dieser Jahreszeit im T-Shirt zu wandern. Die Pyrenaeen sind nun  zum Greifen nahe und dies spuere ich auch topografisch. In Ost-West-Richtung verlaufen die Auslaeufer der Pyrenaeen. Und weil ich mich ja Richtung Sueden bewege, ueberquere ich jeden Tag etwa 4-5 solcher Huegelketten mit je etwa 150 Meter Hoehendifferenz. Ein gutes Training fuer die Pyrenaeenueberquerung!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Empfangen werde ich im Béarn nicht gerade freundlich. Auf einem steil abwaerts laufenden Hohlweg kommt mir ein wie wahnsinnig bellender, huefthoher, einem Wolf aehnelnder Hund entgegen. Meine Taktik, die Strassenseite zu wechseln und den Hund nicht zu beachten, funktioniert nicht. Gutes Zureden lässt ihn noch lauter bellen, anschreien veranlasst ihn, an mir hoch zu springen. Mir bleibt nur der Rueckzug mit einem Puls von 200! Ich erinnere mich, dass ich etwa 500 Meter vorher 3 Jaeger begruesst habe. Zu diesen laufe ich zurueck und bitte sie um ihre Hilfe. Da holt einer sein Auto, fährt mich am Hund vorbei, lässt mich 300 Meter spaeter wieder raus und meint dann noch, dass dieser Hund schon mehrmals zugebissen habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein Erlebnis gemaechlicherer Art erlebe ich einen Tag spaeter. Da holt mich ein etwa 60-jaehriger Velofahrer ein und beginnt ein Gespraech. Da stellt sich heraus, dass er voellig unvorbereitet zwangspensioniert wurde und sehr unter diesem Umstand leidet. Um seine Leere etwas zu ueberbruecken, passt er jeweils Pilger ab, begleitet diese etwa eine Stunde und fuellt so seine einsamen Tage. Leb wohl, Jacques!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Lustig noch folgende Episode: Gegen Mittag erreiche ich die Abtei Sauvelade und bin in der kleinen romanischen Kirche. Da hoere ich ein Auto mit vollem Tempo heranfahren, bruesk abbremsen und in die Kirche stuermt eine Person. Ich überlege schon: Was habe ich nun angestellt? Die Frau ist aber nur etwas zu spaet zu Hause abgefahren, um die Glocken am Mittag mit den Tauen laeuten zu lassen!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116368858413380130?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116368858413380130/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116368858413380130&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368858413380130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368858413380130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/im-barn.html' title='Im Béarn'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116368746322546672</id><published>2006-11-16T06:14:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:35:09.016-08:00</updated><title type='text'>Aug in Aug mit einer Eule...</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(geschrieben 12. 11. 06)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich schaue mir die Etappen des naechsten Tages jeweils kurz an und daraus ergeben sich dann auch Hoehepunkte, auf die ich mich freuen kann. Fuer den heutigen Tag ist dies eine kleine romanische Kapelle, welche einsam in einem Tal steht, die "l'église de Sensacq". Von ihr habe ich ein Bild in einem Fuehrer gesehen und ich war gleich fasziniert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Diese Kirche muss ich mir aber verdienen mit einem etwa 1 km langen Abstieg auf einer Lehmstrasse, deren obersten 5 cm vom Regen aufgeweicht sind. So rutsche ich mehr als dass ich laufe und entsprechend sehe ich unten auch aus!! (Schuhputzen und Hosenwaschen ist heute Abend angesagt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bei der Kirche angelangt, umrunde ich diese zuerst. Ich mache dies oft, weil ich dadurch einen guten Eindruck von Groesse und Form der Kirche erhalte. Da starrt mich aus dem Innern auf Augenhoehe eine wunderschoene Eule mit weissem Kopf an. Wahrscheinlich flog diese einmal durch eine offene Tuer hinein, welche dann spaeter verschlossen wurde und war damit gefangen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Als ich die Kirche betrete, fliegt die Eule veraengstigt von Fenster zu Fenster. Aber alle sind verschlossen. Da gibt es aber noch einen kleinen Anbau, welcher wahrscheinlich einst als Sakristei diente. Da fliegt die Eule hinein. Im Wissen um die scharfen Krallen des Raubvogels wage ich mich kaum durch die kleine Tuere, welche ich vollstaendig ausfuelle, weil ich fuerchte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;, die Eule wuerde durch die schmale Tuere fluechten. Endlich eingetreten, verschliesse ich die Tuere und möchte das Fenster oeffnen. Dummerweise krallt sich die Eule mit den Krallen an den Sprossen eben dieses Fensters fest und dreht ihren Kopf um 180 Grad. So schauen wir uns sicher eine Minute in die Augen und harren der Dinge, die da noch kommen werden. Als die Kraefte der Eule nachlassen, fliegt sie in eine andere Ecke des Raumes. Die Gelegenheit fuer mich, schnell das Fenster zu oeffnen und damit der Eule den Weg zurueck in die Freiheit zu ermoeglichen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In der nächsten Stunde, waehrend der ich noch weiterlaufe, sehe ich immer wieder das Bild der Eule vor mir. Diese wirren Minuten in meinem Leben, die mir vorkamen wie Stunden werden sicher lange in meinem Gedaechtnis haften bleiben.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116368746322546672?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116368746322546672/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116368746322546672&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368746322546672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368746322546672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/aug-in-aug-mit-einer-eule.html' title='Aug in Aug mit einer Eule...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116368638108434567</id><published>2006-11-16T05:59:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:39:01.153-08:00</updated><title type='text'>In der Gascogne</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(geschrieben 11. 11. 06)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nachdem ich heute die Garonne ueberquere, betrete ich nun wieder eine voellig andere Landschaft, die Gascogne. Diese ist mehrheitlich flach und nur noch mit ganz sanften Wellen durchzogen. Der Boden muss hier sehr fruchtbar sein, denn ich laufe Dutzende von Kilometern nur (durch schon geerntete) Felder, welche nun in den verschiedensten Braun- und Ockertoenen auf den Winter warten. Angebaut werden hier Sonnenblumen, Melonen, Knoblauch und vor allem Mais. Letzterer wird dann an Enten (canards) und Gaense verfuettert. Diese wiederum landen dann als confit (eingemachte Konserven), magret (Brustfilets), gésiers (gebratene Magenstuecke) oder foie gras (Gaenseleber) auf den Speisekarten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Diese Gegend war immer sehr umkaempft. Bis ins 6. Jahrhundert siedelten hier die Wascones, dann wurde es ein Fuerstentum, welches aber bald wieder zerfiel. Danach gab es viele lokale Herrscher, welche ihre Staedte auf kleinen Huegelchen mit riesigen Wehrmauern ausstatteten. Diese existieren heute noch und ich habe die folgenden durchlaufen: Auvillar, Flammarens, Miradoux, Larressingle und Montréal-du Gers. Die Franzosen nennen diese befestigten Doerfer auf einem Huegel heute "bastides".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Da gibt es aber auch die ehemaligen Bischofsstaedte Lectoure, Condom, Eauze und Aire-sur-l'Adour, welche viel von ihrem ehemaligen Glanz verloren haben und heute mehrheitlich von vergangenem Ruhm leben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In dieser Gegend spielt uebrigens auch der Roman "Die drei Musketiere" von Alexandre Dumas. Als solches fuehle ich mich heute Abend ebenfalls nach meiner 50 km-Etappe von Eauze nach Aire!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116368638108434567?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116368638108434567/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116368638108434567&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368638108434567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368638108434567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/in-der-gascogne.html' title='In der Gascogne'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116368551438841549</id><published>2006-11-16T05:47:00.000-08:00</published><updated>2006-11-19T10:38:31.973-08:00</updated><title type='text'>Der Stein von Rosette</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(geschrieben 1. 11. 06)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Schauplatz Aegypten:&lt;/strong&gt; Nebst Kriegern wurde Napoleon auf seinen Kriegszuegen auch von vielen Gelehrten begleitet. Diese schafften damals massenhaft Kunstschaetze aus Aegypten nach Paris und lagerten diese. Darunter auch eine unscheinbare Steinplatte mit den Massen 1 m x 0.7 m. Jahrelang lagerte diese in einer Kiste, angeschrieben mit Stein von Rosette, weil sie nahe der Stadt Rosette gefunden wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Schauplatz Figeac am Jakobsweg:&lt;/strong&gt; Schon als kleines Kind faszinierte Jean-François Champillion die geheimnisvolle Bilderschrift der alten Aegypter. Weil sein Vater als Dorfapotheker ziemlich vermoegend war, schickte er seinen Sohn zum Studium der Aegyptologie nach Paris. Dort entdeckte dieser den oben genannten Stein. Ihm fiel auf, dass darauf  unterschiedliche Schrifttypen eingeschlagen waren: Altgriechisch, aegyptisch und Hieroglyphen. Die ersten beiden Schriften kannte er und fand heraus, dass diese den gleichen Text wiedergeben. Also nahm er an, dass die Hieroglyphen ebenfalls den gleichen Text wiedergeben. Er wusste aber nicht, ob ein solches Zeichen ein Buchstabe, eine Silbe oder gar ein ganzes Wort darstellten. Erst nach jahrelangem Forschen knackte er dann das Geheimnis.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In Figeac erinnert ein Museum und eine riesige begehbare Basaltplatte, die den Text des Steines von Rosette zeigt, an diese Heldentat, die jetzt etwas mehr als 200 Jahre zurueckliegt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116368551438841549?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116368551438841549/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116368551438841549&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368551438841549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116368551438841549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/der-stein-von-rosette.html' title='Der Stein von Rosette'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116318139182802965</id><published>2006-11-10T09:42:00.000-08:00</published><updated>2006-11-11T05:24:01.896-08:00</updated><title type='text'>Wie schläft's sich denn in Frankreich?</title><content type='html'>Eine sich täglich wiederholende Aufgabe für mich ist die Organisation eines Übernachtungsplatzes. Bisher habe ich folgende Möglichkeiten ausgeschöpft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gite d'etape: Wanderherbergen mit verschieden grossen Schlafsälen. Geschlafen wird im eigenen Schlafsack und gegen die Kälte sind Wolldecken vorhanden. Meist haben diese Gites eine Kochecke mit dem nötigsten Inventar. Ich benutze diese Übernachtungsmöglichkeit meist dann, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt. DAs Problem ist, dass viele Gites Ende Oktober ihre Türen schliessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Billige Hotels: Nach der Grenze bis Le Puy gibt es häufig Null- oder Einsternhotels, die Pilgern für etwa 30 Euros ein Zimmer inklusive viergängigem Nachtessen und Frühstück anbieten. Diese Hotels gibt es seit Le Puy nur noch selten. Ich habe mich in diesen meistems wohl gefühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chambres d'hotes: Oft gibt es ältere Ehepaare die nach dem Auszug ihrer Kinder freie Zimmer haben und diese vermieten, häufig wird auch gekocht. Bei dieser familiären Möglichkeit wird gerne bis spöt abends geplaudert. Nach eher kurzen Etappen ist dies eine willkommene Abwechslung, nach eher langen Etappen manchmal etwas anstrengend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20020.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Klöster, religiöse Gemeinschaften bieten sehr günstige Übernachtungsmöglichkeiten in historischen Gebäuden an. Hier muss man sich an die Hausregeln halten, welche manchmal das Sprechen im Speisesaal verbieten oder Schlafenszeiten vorschreiben. Es wird erwartet, dass Gäste an den Gottesdiensten teilnehmen. Das sind ganz interessante Erfahrungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;La ferme: Einmal übernachte ich auf einem Bauernhof und werde mit selbst produzierten Artikeln verköstigt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20059.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116318139182802965?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116318139182802965/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116318139182802965&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116318139182802965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116318139182802965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/wie-schlfts-sich-denn-in-frankreich.html' title='Wie schläft&apos;s sich denn in Frankreich?'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116317842353376748</id><published>2006-11-10T09:06:00.000-08:00</published><updated>2006-11-10T09:31:16.920-08:00</updated><title type='text'>Steinkreuze ueberall...</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Auf meinem Pilgerweg habe ich bisher verschiedenste Wegweiser gefunden. Zur Zeit sind es die rot-weissen Markierungen, welche den Verlauf des GR 65 (welcher praktisch identisch mit dem Jakobsweg ist) angeben. In der Schweiz waren es die braunen Wegweiser, zwischen Genf und Le Puy gelbe Muscheln auf blauem Grund, welche mich gezielt nach Santiago fuehren. Dann gibt es auch noch Holzwegweiser, welche von Wandervereinen und Privaten aufgestellt wurden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ungezaehlt sind aber die Wegkreuze, welche vor Jahrhunderten die einzigen Wegweiser fuer die Pilger waren. Damals gab es weder genaue Karten noch ausgebaute Strassen. Eine zusaetzliche weitere Hilfe fuer die Pilger waren die Kirchenglocken, welche damals noch viel haeufiger laueteten. Nun kann ich auch gut nachvollziehen, weshalb das Pilgern in der damaligen Zeit eine ungeheure Strapaze war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was an diesen Steinkreuzen sehr auffaellig ist, sind die unzaehligen Steine und Steinchen, welche auf dem Sockel oder am Boden liegen. Ganz viele Pilger gehen nicht achtlos an einem solchen Steinkreuz vorbei, sondern sie heben einen Stein auf und legen ihn mit geheimen Wuenschen, Hoffnungen oder Sehnsuechten zu den anderen Steinen. Ach ich habe schon viele persoenliche Steine an Kreuze gelegt, wo sie nun anonym mit den Steinen von Tausenden von andern Pilgern ruhen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="304" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20050.jpg" width="222" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In Spanien gibt es das bekannte "cruz de ferro", das etwa 4 m hoch ist. Vom Kreuz schaut nur noch die oberste Spitze heraus, weil jeder Pilger seinen Stein zu den bisherigen dazufuegte. Ich werde dort einen ganz bestimmten Stein deponieren, naemlich denjenigen, welcher mir von Hermann und Desi an meinem Abschiedsapéro mitgegeben wurde. So wird dieser individuelle Stein inmitten all der anderen zu einem Symbol der Gemeinsamkeit und Zeitlosigkeit.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116317842353376748?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116317842353376748/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116317842353376748&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116317842353376748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116317842353376748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/steinkreuze-ueberall.html' title='Steinkreuze ueberall...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116317836004142221</id><published>2006-11-10T08:51:00.000-08:00</published><updated>2006-11-10T09:41:52.576-08:00</updated><title type='text'>Fachmaennische Auskunft</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Zufall wollte es, dass in der Unterkunft in Moissac ein Archaeologen-Ehepaar mit mir in der Gemeinschaftskueche das Abendessen vorbereitete. Sie haben den Auftrag, den wunderschoenen Kreuzgang aus dem Jahre 1100 zu sanieren. Dieser stand zweimal kurz vor dem Abriss. Einmal waehrend der franzoesischen Revolution, als mutwillig von vielen Steinfiguren die Koepfe abgeschlagen wurden, ein zweites Mal sollte er beim Bau der neuen Eisenbahnlinie weichen. In der Zwischenzeit hat ihn die UNESCO als Weltkulturgut klassifiziert und somit sein Leben auf unbestimmte Zeit verlaengert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich nutze die Gelegenheit um auf die Dolmen zu sprechen zu kommen, die in dieser Gegend haeufig anzutreffen sind. Die Verwendung dieser Graeber geht 5000 Jahre zurueck und wird als Megalithkultur bezeichnet (mega=gross; lithos=Stein). Beruehmtestes Beispiel ist sicher der Steinkreis von Stonehenge, aber auch in der Bretagne findet man massenhaft Menhire (Hinkelsteine) und Dolmen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ist eigentlich schon eine verrueckte Sache: Da schafften unsere Ahnen mit einem riesigen Aufwand und ohne die heutigen technischen Hilfsmittel eine sichere Ruhestaette fuer ihre Verstorbenen fuer alle Ewigkeit, wie sie wahrscheinlich dachten. Inzwischen wissen wir, dass diese Ewigkeit nur knapp 5000 Jahre dauerte. Dann kamen die Archaeologen und gruben alle Grabbeilagen aus, um diese dann in Museen auszustellen. Uebrig blieb nur das Geruest des Grabes in Form von aufgestellten Seitensteinen und einem Deckstein! Was dachten wohl die einstigen Erbauer? Vielleicht bauten sie aus riesigen Steinen eine massive Schutzhuelle, um so die Toten vor dem Zerfall zu schuetzen. Noch heute gilt ja Stein als unsterblich...aber leider nicht als unantastbar.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116317836004142221?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116317836004142221/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116317836004142221&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116317836004142221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116317836004142221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/fachmaennische-auskunft.html' title='Fachmaennische Auskunft'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116309578096839536</id><published>2006-11-09T09:49:00.000-08:00</published><updated>2006-11-09T10:09:40.983-08:00</updated><title type='text'>Pilgerlied</title><content type='html'>Per Internet wurde ich gefragt, was ich den ganzen Tag während des Laufens mache. Darauf gibt es mehrere Antworten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuallererst muss ich mich auf die mir unbekannte Route konzentrieren. Weil ich ohne Karte laufe, orientiere ich mich an der Beschreibung und der Beschilderung ... wenn ich eine Beschilderung übersehe, kann dies schnell eine Stunde Umweg bedeuten. Das ist mir bis anhin zweimal passiert und beide Male war das Zeichen überdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich beachte ich meine Umgebung. Es ist fantastisch, welche Ausblicke sich mir nach einem Aufstieg eröffnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft lese ich während des Laufens im Führer zum Jakobsweg und versuche so, Gesehenes zu verdauen oder mich auf Künftiges vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei bedeutende Themen sind: Was und wo esse ich, wo übernachte ich. Dies organisiere ich oft unterwegs während des Tages.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf vielen Passagen muss ich sehr auf den Weg achten, damit ich trockenen Fusses vorbei an allen Pfützen komme oder ohne den Fuss zu vertreten die steinigen Abstiege bewältige - dies bedeutete das Ende meines Vorhabens!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einer Etappe mit langen, geraden Teerstrassen habe ich das Pilgerlied auswendig gelernt. Hervorragend beschreibt es das Leben und Danken eines Pilgers: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tous les matins nous prenons le chemin&lt;br /&gt;tous les matins nous allons plus loin,&lt;br /&gt;jour après jour la route nous appelle,&lt;br /&gt;c'est la voix de Compostelle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chemin de terre et chemin de foi,&lt;br /&gt;voie millénaire de l'Europe,&lt;br /&gt;la voie lactée de Charlemagne,&lt;br /&gt;c'est le chemin de tous les jacquets!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Et tout là-bas au bout du continent,&lt;br /&gt;Messire Jacques nous attend,&lt;br /&gt;depuis toujours son sourire fixe&lt;br /&gt;le soleil qui meurt au Finisterre.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116309578096839536?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116309578096839536/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116309578096839536&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116309578096839536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116309578096839536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/pilgerlied.html' title='Pilgerlied'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116275901550676114</id><published>2006-11-05T12:14:00.000-08:00</published><updated>2006-11-05T12:40:20.533-08:00</updated><title type='text'>Wege aller Art...</title><content type='html'>Noch nie sind mir die Wege derart bewusst geworden, wie in der heutigen Etappe von Limogne nach Cahors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa zwei Kilometer nach dem Start bemerkte ich, dass die Beschreibungen in meinem Fuehrer ueberhaupt nicht mit den Wegweisern in der Wirklichkeit uebereinstimmten. Etwa 1 km spaeter fand ich eine kaum mehr lesbare Notiz am Wegesrand, welche besagte, dass die Wegfuehrung veraendert worden sei. Also erhoehte Aufmerksamkeit, weil ich das Fangnetz des Fuehrers nicht mehr hatte. Als ich dann nach ueber 1 1\2 Stunden die ersten 6 km immer noch nicht geschafft hatte, begann ich allmaehlich zu zweifeln. Des Raetsels Loesung: Die Route ist jetzt fast 4 km laenger geworden! Was ich dem "Wanderwegminister" dieser Region unbedingt noch sagen moechte: "Sie koennen nicht einfach die Routen aendern und immer noch die gleichen Distanztafeln an andern Orten aufstellen!" Dies fuehrte bei mir zu folgender kurioser Situation: Wegweiser mit dem Hinweis, dass es bis zum Ort Bach noch 3 km geht. Nach 20 Minuten marschieren eine neue Tafel: Nch 4,7 km bis Bach! Weitere 20 Minuten spaeter: Noch 1 km bis Bach! Und es dauerte nochmals eine knappe halbe Stunde, bis ich das Ortsschild von Bach passierte. Aufgesprayt auf dieses das Wort "enfin". Ich war offenbar nicht der einzige, der sich ob der verwirrlichen Angaben etwas aergerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab Bach verlaeuft der Jakobsweg fuer 15 km auf der roemischen Strasse "Cami Ferrat". Wie mit der Schnur gezogen verlaeuft diese bolzengerade durch die Landschaft. Schon erstaunlich, dass die Roemerstrasse zuerst jahrhundertelang als Handelsweg und heute als Jakobsweg weiter benutzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Abstieg nach Cahors verlaeuft der Weg einige Kilometer auf einem Hochplateau mit einem graesslichen Belag. Dieser wurde wahrscheinlich in guter Absicht etwa 10 cm dick mit fast faustgrossen Kalksteinsplittern aufgefuellt. Auf diesem Belag habe ich keine Chance, meine nach fast 40 km schon etwas maltraetierten Fuesse einigermassen flach aufzusetzen. Dies mindert erstens die Laufgeschwindigkeit massiv, ist zweitens eine Gefahr fuer die Baender und Muskeln und gibt drittens staendig Druckstellen zwischen den Zehen und den Schuhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch diese Etappe findet ein Ende und die phantastische Aussicht hinab auf Cahors entschaedigt fuer die erlittenen Strapazen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116275901550676114?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116275901550676114/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116275901550676114&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116275901550676114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116275901550676114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/wege-aller-art.html' title='Wege aller Art...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116274956450597291</id><published>2006-11-05T09:53:00.000-08:00</published><updated>2006-11-05T12:14:43.466-08:00</updated><title type='text'>Cahors und seine Reize</title><content type='html'>In der Zwischenzeit bin ich bereits im Département Lot angelangt. Die Hauptstadt Cahors hat mich dreifach beeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten ist die Lage phaenomenal: An drei Seiten ist Cahors vom Fluss Lot umgeben und galt deshalb lange Zeit als uneinnehmber. Selbst als im hundertjaehrigen Krieg (1337 - 1453) die Englaender ganz Suedfrankreich schon besetzten, blieb als letzte uneroberte Bastion Cahors uebrig. Erst der Verrat durch den eigenen Koenig ermoeglichte dann die Einnahme von Cahors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum zweiten besitzt Cahors eine ganz spezielle Kirche, die "cathedrale Saint-Etienne". An ihr wurde jahrhundertelang gebaut und viele Baumeister hatten ihre eigenen Vorstellungen. So wurde die Front zuerst wie eine Festung mit 2 Wehrtuermen gebaut, dann hatte aber der naechste Baumeister die Idee, die Fensterrosette von der Kirche Notre-Dame de Paris muesse noch integriert werden und ein dritter uebernahm von der Hagia Sophia in Istanbul die Rundkuppeln, welche uebrigens die groessten von Frankreich sind (18 m Durchmesser, 32 m Hoehe). So entstand dann eine Kirche aus grossartigen Einzelteilen, die sich aber leider nicht zu einer Einheit verschmelzen liessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wahrzeichen der Stadt ist die "Pont Valentré", welche ich jeden Tag mehrmals auf der Frontseite meines Fuehrers bestaunen konnte. In Wirklichkeit sieht sie noch viel grossartiger aus. Aber noch verrueckter ist die Geschichte, die hinter dem Bau steckt. Im Jahr 1308 wurde mit dem Bau begonnen und es dauerte 70 Jahre bis zu deren Vollendung. Eine solch kolossale Bruecke konnte nicht allein von Menschenhand entstehen und so betete der Baumeister saemtliche Heiligen und die Jungfrau Maria um deren Mithilfe an. Doch alles Beten nuetzte nichts, Pfeiler stuerzten ein, da erschien der Teufel. Dieser bot seine tatkraeftige Hilfe an fuer die Seele des Baumeisters. Ploetzlich lief alles wie am Schnuerchen. Einerseits erntete der Baumeister nur Bewunderung und Schulterklopfen, andrerseits kam mit jedem verarbeiteten Stein Angst in ihm auf. In seiner Verzweiflung vertraute er sich seiner Frau an. Diese gab ihm folgenden Tipp: "Befiehl dem Teufel, das Wasser fuer den Moertel mit einem Sieb zu holen. Warte damit aber, bis der letzte Stein eingefuegt werden muss." Genau so geschah es und der Moertel fuer den letzten Stein trocknete dem Teufel ein, weil er es nicht schaffte, mit dem Sieb das noetige Wasser zu transportieren. Somit blieb das Werk unvollendet. Noch immer haengt der Teufel am mittleren Turm und haelt den obersten Stein fest. Er darf ihn nicht loslassen, denn sobald der Stein in den Fluss faellt, beraubt er sich der Chance, doch noch die Seele des Baumeisters zu holen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116274956450597291?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116274956450597291/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116274956450597291&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116274956450597291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116274956450597291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/cahors-und-seine-reize.html' title='Cahors und seine Reize'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116274896294658800</id><published>2006-11-05T09:14:00.000-08:00</published><updated>2006-11-09T14:36:57.236-08:00</updated><title type='text'>Tagebuchauszug vom 4. 11.</title><content type='html'>Um einmal zu beschreiben, wie ein Tag ablaeuft, habe ich gleich einen der strengsten Tage (44 km Distanz) und den bisher kaeltesten ausgewaehlt (Minusgrade am fruehen Morgen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen der immensen Kaelte im ungeheizten Schlafsaal in Cassagnole erwache ich bereits um 06.30 Uhr. Ich nehme meine bereitgelegten Kleider zuerst noch etwas unter die warme Decke, um diese auf Betriebstemperatur zu bringen. Danach brauchte es eine grosse Portion Ueberwindung, um unter meinen 4 Decken hervorzukriechen. In 2 Pullovern, Jacke und Kappe steige ich ein Stockwerk hinab, um das Morgenessen vorzubereiten und einzunehmen. Weil ich dieses Jahr der letzte Gast in dieser gîte bin, darf ich alle Vorraete aufbrauchen: 5 Scheiben Brot, 5 dl Milch, Kaffee, Corn Flakes, Butter und Konfituere. Vor dem Start hole ich auch noch meine Handschuhe zuunterst aus dem Rucksack und los gehts noch im Dunkeln. Zu meiner Rechten im Westen sehe ich, wie die Nacht in blauen und violetten Toenen Abschied nimmt, im Osten zu meiner Linken kuendigt sich in gelben und orangen Toenen der Sonnenaufgang an. Nach einer Stunde bin ich eingelaufen, mein Korper aufgewaermt, der Tag eingelaeutet und ich laufe nun etwas zuegiger. Das Gebiet, das ich gerade durchlaufe, nennt sich Quercy und ist eine riesige Jurakalkschicht. Dies merke ich daran, dass es im Gegensatz zu meinen frueheren Etappen keine sumpfigen Stellen gibt, weil das Wasser sich seinen Wegdurch die Kalkschicht sucht und dabei ein riesiges Hoehlensystem hinterlaesst und als Mineralwasser in der Tiefe gewonnen wird. Landwirtschaftlich laesst die duenne Humusschicht nur Schaf- und Ziegenhaltung zu. An den Wegraendern stehen steinerne Unterstaende, sogenannte "cazelles" fuer die Schafhirten, welche bis vor kurzem noch gebraucht wurden. Aus der Ziegenmilch wird in dieser Gegend der "cudécou", der aussieht wie ein Taler, verarbeitet. Die Verkaeuferin sagte mir dann gleich noch, wie man diese verwendet: Entweder mit Honig oder mit Weissbrot zu einer Art Toast verarbeitet. Weil ich keinen Honig, sondern nur baguette mitfuehre, ist mein heutiges Abendessen schon bestimmt. Uebrigens wird hier auch nach Trueffeln gesucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwa 3 Stunden Marsch entdecke ich am Wegesrand einen wunderschoenen Dolmen. Weil diese hier haeufig vorkommen, werde ich einen Extrabericht darueber schreiben. Genau um 12.00 Uhr komme ich in Cajarc an: Ein herrliches Gefuehl, bereits am Mittag 25 km zurueckgelegt zu haben! Damit ich auch am Nachmittag noch bei Kraeften bin, genehmige ich mir ausnahmsweise bereits am Mittag ein Menue, welches in Frankreich meistens aus 5 Gaengen besteht: Potâge, entrée, viande ou poisson, fromage und dessert. Frischgestaerkt steige ich um 13.30 Uhr die vor dem Mittagessen abgestiegenen 300 Hoehenmeter wieder auf und bin nun auf der causse de Limogne, einem grossen Kalksteinplateau. Darauf wachsen fast nur Buchsbaeume, Wachholder und etwa 3 m hohe Steineichen. Ich komme an sehr vielen verlassenen Bauernhoefen vorbei, die man hier "mas" nennt. Um 17.00 Uhr erreiche ich mein Tagesziel Limogne und mache den Einkauf fuer Abend- und Morgenessen. Dann beziehe ich mein Zimmer, nehme eine Dusche und wasche meine getragenen Kleider aus. Nach dem Abendessen schreibe ich noch meinen Tagesbericht, studiere kurz die morgige Etappe und gehe dann frueh schlafen; Morgen wartet wieder eine Etappe von ueber 40 km auf mich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorläufiger Höhepunkt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Beschreibungen meines Führers bin ich sehr gespannt, was mich in Conques erwartet! Etwa um 15.00 Uhr bin ich noch 3 km oder eine halbe Stunde von Conques entfernt und es folgt ein Abstieg von etwa 400 m zur Flussschlaufe. Beim Abzweigen kann ich zwar den Fluss erahnen, sehe aber nur Wald. Endlich - 15 min später eröffnet sich für kurze Zeit ein schmales Blickfeld, wo ich tief unter mir viele Steindächer erkennen kann. Nochmals 10 min später das grosse Staunen: Mitten in diesem steilen Waldgebiet eröffnet sich mir der Blick auf die Kirche und das Kloster Conques. - Sagenhaft, wie diese romanische Kirche in die Landschaft gebaut wurde! Als ich vor dem Eingang stehe, kann ich einen romanischen Tympanon bestaunen, der einerseits das jüngste Gericht mit hunderten von Steinfiguren beschreibt, anderseits auch die Geschichte der heiligen Fides, die als zwölfjährige vor etwa 1200 Jahren enthauptet wurde, weil sie sich weigerte, Gott abzuschwören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20173.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um den enormen Pilgerstrom aufzunehmen, ist die Kirche mit Emporen ausgestattet.&lt;br /&gt;Mein Schlafplatz ist gleich im Kloster daneben, das jetzt von fünf Mönchen geführt wird. Nach einem gemeinsamen Abendessen begeben wir uns um 20.30 Uhr durch den direkten Zugang zum Chorgestühl zur Abemndmesse und die nachfolgende Pilgersegnung. Anlässölich der Pilgersegnung stehe ich mit zwei kanadischen Pilgern vor dem Altar und darf mich und meinen bisherigen Pilgerweg vorstellen. Das Pilgerlied wird gesungen und ein Orgelkonzert folgt. Zu diesem Konzert wird ausdrücklich gewünscht, herumzugehen. Dazu werden auch die Emporen geöffnet und beleuchtet. So wandle ich also in 20 m Höhe durch dieses 800 Jahre alte Gebäude, lausche der Musik und bestaune all die Kapitelle mit ihren Steinfiguren. Den ganzen folgenden Tag träume ich beim Marschieren von diesem Sinneserlebnis!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pilgersegnung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Estaing reserviere ich meinen Übernachtungsplatz bei der Hospitalité Saint-Jacques ohne genau zu wissen, was dies eigentlich ist. Bei meiner Ankunft werde ich herzlich empfangen und aufgeklärt. Die zur Zeit vier Bewohner dieses ehemaligen Schulgebäudes eines Klosters widmen ihr Leben Gott und nehme sehr gerne Pilger auf, mit dene sie Haus und Essen teilen.&lt;br /&gt;Im 1. Stock befindet sich die Bibliothek, wo mir Elisabeth die Geschichte des Saint Jacques erzählt. Gemeinsam nehme wir das Abendessen ein, waschen das Geschirr, bevor es um 21.30 Uhr in der hauseigenen Kapelle zum Gottesdienst geht.&lt;br /&gt;Morgens um 7.00 Uhr läutet wieder die Glocke der Kapelle zum Morgengottesdienst und der Pilgersegnung. Hier werden alle Pilger, die auf dem Weg nach Santiago sind und in diesem Hause Halt machen, vorgelesen und anschliessend wird für ihr Wohlergehen gebetet und das Jakobslied gesungen. Ab sofort wird mein Name also jeden Morgen vorgelesen! Abgeschlossen wird dieses Erlebnis mit einem gemeinsamen Morgenessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bergland Aubrac&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den beiden Flüssen Truyère und Lot erhebt sich ein fantastisches Bergland namens Aubrac. Auf granitenem Urgestein, das immer wieder durch ganze Steinklötze an die Oberfläche dringt, liegt eine vulkanische Basaltdecke. Dadurch ist die Landschaft durch sanfte Rundungen geprägt. Auf etwa 5 km marschieren geht es nie mehr als 100 m rauf und runter. Das Land ist nicht sehr fruchtbar und dient nur als Weidefläche für die Aubrac-Rinder, die man an ihrer honiggelben Farbe, ihren langen Hörnern und den ausdrucksvollen Augen erkennt. Die Gegend ist kaum besiedelt und ist eine der schönsten Gegenden, die ich bisher durchlaufen habe. Ich gehe auf weicher Unterlage ohne irgend einen störenden Lärm mit fantastischer Aussicht in einer Landschaft, die kaum von menschlichen Eingriffen beeinflusst ist meist auf einer Höhe von etwa 1100 - 1300 m. Morgen werde ich mit 1400 m den höchsten Punkt der Via podiensis überschreiten.&lt;br /&gt;Eine hervorragende kulinarische Spezialität habe ich kennengelernt, die hervorragend mundet, jedoch schwer auf dem Magen liegt. Gott sei Dank habe ich diese am Abend und nicht am Mittag gegessen! So konnte ich zwar zügig laufen aber schlecht schlafen! Die Spezialität nennt sich Aligot und ist eine Mischung aus Kartoffelstock und Fondue in einer zähflüssigen Konsistenz. Dazu wird köstliches Aubrac-Rindfleisch serviert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="174" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/200/Jakobsweg%20161.jpg" width="225" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Laut Einheimischen muss der Winter hier sehr hart sein. Fällt der 1. Schnee, bleibt es schneebedeckt bis im April. Momentan ist es bei fast sommerlichen Temperaturen noch immer 20 Grad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtiges Etappenziel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 25. Oktober erreiche ich nebst Genf das zweite wichtige Etappenziel Le Puy, wo die Via Gebennensis endet. Le Puy eleist mit 20 000 Einwohnern zugleich die erste grössere Stadt seit Genf und liegt mitten im Vulkangebiet des Velay. Die Landschaft ist geprägt durch sanfte, vulkanische Hügel auf 900 - 1200 m.&lt;br /&gt;Le Puy ist für Pilger von Bedeutung, weil hier verschiedene Pilgerwege zusammenkommen und dies somit ein Sammelpunkt für viele Pilger war - und ist. Diese Tradition ist auch heute noch im Stadtbild erkennbar: Im Jahre 950 begab sich der damalige Bischof von Le Puy als einer der ersten nach Santiago de Compostella und löste damit einen Pilgerstrom aus. Darauf liess er die riesige Kirche in Le Puy mit maurischen Elementen bestücken. Inzwischen ist die Kathedrale UNESCO-Weltkulturgut.&lt;br /&gt;Wahrzeichen von Le Puy sind aber zwei Basaltspitzen, die etwa 80 m aus dem Boden ragen. Auf der einen steht eine kleine Kapelle, die man über 268 stufen ersteigen kann. Auf der andere steht die Marienstatue Notre-Dame-de-France. Sie wurde aus über 200 erbeuteten russischen Kanonen gegossen.&lt;br /&gt;Mit meiner Ankunft in Le Puy habe ich etwa einen Drittel meines Weges zurückgelegt und ich darf mit grosser Dankbarkeit erwähnen, dass es mir gesundheitlich hervorragend geht. Die Probleme mit den Blasen sind längstens behoben, der Rucksack trägt sich sehr gut und von Erkältungen oder Magenbeschwerden blieb ich verschont. Schlafen tue ich übrigens jede Nacht um die zehn Stunden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eineinhalb abwechslungsreiche Tage mit Ueli&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank der Tatsache, dass ich mich in Tence verlaufen habe, treffe ich einen Pilger.&lt;br /&gt;Nach einer Vorstellungsrunde erfahre ich, dass er aus dem Luzernischen stammt und den Jakobsweg in Etappen geht. Gestählt durch militärische Erfahrungen und gute Kondition läuft Ueli mit Karte und Kompass sehr lange Tagesetappen in zügigem Marschtempo.&lt;br /&gt;Durch die willkommene Abwechslung eines Gespräches vergeht der Tag im Nu. Besonders spannend wird er durch die "Verfolgungsjagd" - Ueli verpflegt sich aus dem Rucksack, ich esse in einem Restaurant zu Mittag. Trotz meinem schnellen Lauftempo schaffe ich es nicht, Ueli vor dem höchsten Punkt der Via Gebennensis auf 1300 m einzuholen.&lt;br /&gt;In St. Jeures treffen wir uns wieder in der gite, die wir ganz alleine für uns haben. Offene Restaurants zu finden ist schwierig - wir finden eine verrauchte Pizzeria.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgende Tagesetappe bis Le Puy ist nicht mehr weit. Am Nachmittag besichtigen wir die interessante Stadt und nehmen abends bereits unser Abschiedsmahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ueli, ganz herzlichen Dank für deine aufgeschlossene Art und die interessanten Diskussionsthemen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20122.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116274896294658800?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116274896294658800/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116274896294658800&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116274896294658800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116274896294658800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/tagebuchauszug-vom-4-11.html' title='Tagebuchauszug vom 4. 11.'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116267780373587328</id><published>2006-11-04T11:27:00.000-08:00</published><updated>2006-11-09T14:24:14.603-08:00</updated><title type='text'>Pflanzen als Nahrungsmittel</title><content type='html'>Wenn ich in einem früheren Blog auf die Fauna eingegangen bin, so möchte ich in diesem über Auffälligkeiten im pflanzlichen Bereich erzählen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marroni: Auf meinem Weg durch unzählige Wälder laufe ich manchmal Dutzende von Schritten ganz weich auf herunter gefallenen Marronischalen. Schade, dass all die guten Marroni nicht mehr gesammelt und verzehrt werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Baumnüsse: Das Jahr 2006 muss ein Nussjahr sein! Drei Tage hintereinander ernähre ich mich am Mittag nur von gesammelten Baumnüssen, die ich während des Marschierens schäle und esse. Diese zu finden ist ein Kinderspiel; innerhalb von wenigen Minuten sind die Hosentaschen gefüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pilze: In meinem Leben habe ich nicht so viele und so grosse Pilze gesehen wie die letzten Tage. Auf dem Col de l'Hospitalet werde ich von drei pensionierten Pilzsammlern zum Picknick eingeladen und diese erzählen mit, dass die Pilzpracht jedes Jahr so grossartig sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/Jakobsweg%20104.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 151px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px" height="200" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/200/Jakobsweg%20104.jpg" width="343" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 144px; CURSOR: hand; HEIGHT: 198px; TEXT-ALIGN: center" height="201" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/200/Jakobsweg%20117.jpg" width="150" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wälder sehen im Moment fantastisch aus. Weil ich mich in hügeligem Gelände bewege, sehe ich die ganze Farbenpracht der Wälder an den Hängen ausgestellt. Allerdings hat es bereits viel Laub auf dem Boden, was darauf schliessen lässt, dass das milde Wetter bald umschlagen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Landwirtschaft in Velay ist eher bescheiden, jedoch berühmt für ihre lentilles vertes de Puy. Jedenfalls wurden mir die letzten drei Tage viermal Linsen in verschiedenen Zubereitungsarten aufgetischt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 247px; CURSOR: hand; HEIGHT: 172px; TEXT-ALIGN: center" height="224" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/lentiver3.jpg" width="231" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116267780373587328?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116267780373587328/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116267780373587328&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116267780373587328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116267780373587328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/11/pflanzen-als-nahrungsmittel.html' title='Pflanzen als Nahrungsmittel'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116188867200315315</id><published>2006-10-26T10:30:00.000-07:00</published><updated>2006-11-09T14:16:42.403-08:00</updated><title type='text'>Ein böser Absturz !</title><content type='html'>Irgendwo im tiefsten Frankreich gibt es ein 900-Seelendorf namens Revel-Tourdan. Genau dort übernachte ich mit Robert im einzigen Restaurant ... und genau dort findet am selben Abend ein Geburtstagsfest statt.&lt;br /&gt;Der Wirt warnt uns, dass es etwas laut werden könnte und entschuldigt sich gleich zum voraus, falls wir schlecht schlafen sollten.&lt;br /&gt;Es kommt alles ganz anders: Bereits zum Abendessen - in Frankreich ist der Wein zum Essen bereits inbegriffen - stellt er uns zwei Flaschen auf den Tisch. Zum Kaffee fährt er mit dem Teufelswasser "prune" auf und füllt so alle 10 Minuten nach. Wir werden langsam in die Runde integriert. Als der "prune"zu Ende geht, folgt der "abricot"...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20098.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Gesprächen, Tischfussball und Billard kann ich mich gerade noch knapp aufs Zimmer schleppen. Schlafen tue ich herrlich. Das böse Erwachen folgt allerdings einige Stunden später: Statt loszulaufen muss ich mich nochmals hinlegen. Meine Wanderung beginnt erst um 13 Uhr mit einem Brummschädel und wird zur Qual, streckt sich bis zum Eindunkeln hin.&lt;br /&gt;Seither habe ich keinen Tropfen Alkohol getrunken und verschmähe sogar den Wein zum Essen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/kater.jpg" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116188867200315315?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116188867200315315/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116188867200315315&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116188867200315315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116188867200315315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/ein-bser-absturz.html' title='Ein böser Absturz !'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116188377976376090</id><published>2006-10-26T10:12:00.000-07:00</published><updated>2006-11-02T06:51:55.263-08:00</updated><title type='text'>Ein harter Lebensabend ...</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/Dscn2360.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Dscn2360.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute, den 19. Oktober regnet es zum 1. Mal in Frankreich, so dass ich mit Pelerine laufen muss. Auch zum 1. Mal hole ich einen Pilger ein. Er ist einiges länger unterwegs als ich: Vor vier Monaten ist er in Berlin gestartet.&lt;br /&gt;Gemeinsam gehen wir weiter zu unserer Unterkunft, einem Waisenhaus in La-Cote-Saint-André. Hier werden zur Zeit etwa 120 junge Menschen von annähernd gleich vielen Helfern betreut.&lt;br /&gt;Der Direktor empfängt und führt uns zum Seelsorger Pater Herbert. Dieser wurde ursprünglich in Basel geboren, ging aber bereits mit 13 Jahren nach Belgien, um Französisch zu lernen. Nach der Matura studierte er Theologie und trat der Diazöse von Sion bei. Nächstes Jahr wird er sein 60-jähriges Jubiläum feiern! Der gute Herr ist bereits 86 Jahre alt und vor etwa 10 Jahren nach La-Cote-Saint-André versetzt worden. Nun hat er zwar eine eigene Kapelle für seine Zöglinge, diese bleibt aber leer,wie auch seine Sprechstunden nicht benützt werden. Schlimmer noch -letzte Woche wurden die Scheiben der Kapelle mit Steinen zertrümmert!&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz steht er jeden Morgen um 3 Uhr auf, um die Kapelle zu öffnen und zu beten. Den ganzen Tag sitzt er in seinem Büro, das kaum besucht wird. Erst abends geht er in seine kalte und zügige Wohnung - wahrlich ein harter Lebensabend!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116188377976376090?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116188377976376090/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116188377976376090&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116188377976376090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116188377976376090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/ein-harter-lebensabend.html' title='Ein harter Lebensabend ...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116188261646538964</id><published>2006-10-26T09:56:00.000-07:00</published><updated>2006-11-09T14:28:12.066-08:00</updated><title type='text'>Tierische Begegnungen</title><content type='html'>Weil ich täglich sechs bis acht Stunden marschiere, nehme ich vieles um mich herum intensiv wahr. Dazu gehören Begegnungen mit unterschiedlichsten Tieren.&lt;br /&gt;Ans Herz gewachsen sind mir die neugierigen Kühe, die sofort mit Fressen aufhören, sobald sie mich erblicken. Oft rennen sie bis zum Hag und begleiten mich, so weit dies möglich ist.&lt;br /&gt;Tagtäglich begegnen mir mehr Hunde als Menschen! Gott sei Dank sind sie alle an der Leine oder hinter Gittern, die Hund. Sonst hätte ich mit Bestimmtheit schon manche Schrecksekunde erlebt!&lt;br /&gt;Daneben sehe ich viele Waldtiere, von flüchtenden Rehen, über Eichhörnchen bis zu Hasen. Zur Zeit ist Jagd und ich habe eine Gruppe Jäger mit zwei erlegten Rehen getroffen. Dazu kommen verschiedenste Vögel - die höre ich eher, als dass ich sie sehe. Riesigen Käfern, Libellen im Paarungsrad, Fröschen und Salamandern bin ich begegnet.&lt;br /&gt;Zudem gibt es ein Phänomen, das ich nicht kenne, aber immer wieder erlebe: Bei schönem Wetter führen jene Spinnfäden wie von Geisterhand gehalten quer über Wege und Strassen. Beim Durchlaufen komme ich mir vor wie ein Läufer, der das Siegerband durchläuft. Diese Fäden kleben und halten sehr gut und sind an den Enden teilweise weiss und dick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/200/Jakobsweg%20164.jpg" border="0" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116188261646538964?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116188261646538964/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116188261646538964&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116188261646538964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116188261646538964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/tierische-begegnungen.html' title='Tierische Begegnungen'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116163184913265695</id><published>2006-10-23T12:29:00.000-07:00</published><updated>2006-10-23T12:30:49.133-07:00</updated><title type='text'>Ein spezieller Abend mit Louis</title><content type='html'>Meine 4. Übernachtung in Frankreich darf ich in St. Maurice-de-Rotherens verbringen. In meinem Führer steht nur, dass dies bei Louis Devel, einer besonderen Persönlichkeit sei. - Und dies kann ich wahrlich bestätigen.Gleich bei meinem Eintreffen befördert mich Louis zum Vize-Patron. Ich soll ein noch eintreffendes Ehepaar empfangen, weil er noch Schulbus fahren müsse. Nach einer willkommenen Dusche bin ich alleine auf dem riesigen Gehöft. Bald erscheint das angesagte Ehepaar Maria und Peter aus Düsseldorf. Louis kehrt zurück von seiner Busfahrt und wir trinken zum Apéro einige Gläser Mouscat. Die ganze Geografie, die von seinem herrlich gelegenen Landsitz aus sichtbar ist erklärt uns Louis vor dem Abendessen. Nur etwa einen Kilometer entfernt mündet der letzte Ausläufer des Juragebirges in die savoyische Ebene.Diese Ebene war Durchgangsstation von Berühmtheiten wie dem römischen Kaiser Augustus, Hannibal, Napoleon auf seinem Weg zurück von Elba nach Paris und in der Neuzeit von der Bahnlinie Paris-Turin-Mailand.Das Abendessen startet mit einer Kartoffelsuppe aus Savoyen, gefolgt von einem Salat und Schinken, Hackfleischsteak mit Käseteigwaren, einer Käseplatte und einem Nusskuchen mit Himbeerfüllung. Dazu wird tüchtig getrunken, angestossen ... schliesslich stehen drei leere Weinflaschen und eine halbleere/halbvolle Cognacflasche auf dem Tisch. Dies lockert unsere Zungen, so dass wir gegen drei Stunden in lupenreinem Französisch über uns, unsere Wünsche und Ziele und die Welt erfahren.Gegen 22 Uhr folgt der letzte Akt: Ein Stockwerk tiefer führt uns Louis in seine Bildergalerie, wo er uns über den weiteren Verlauf des Jakobweges mit seinen Höhepunkten informiert. Schliesslich wird es richtig feierlich. Louis führt uns im Dunkeln in sein hauseigenes Oratoire. In verschiedenen Nischen brennen neben Darstellungen von Heiligen bereits Kerzen. Wir alle erhalten zwei Kerzen und können sie mit einigen Worten bei den Figuren platzieren, zu denen wir eine besondere Beziehung haben. Meine 1. Kerze stelle ich zu St. Jacques, weil ich mehrere Wochen auf seinem Weg unterwegs bin. Die 2. Kerze stelle ich zum Propheten Elias, dessen Kernaussage ich zu meinem Lebensmotto machen möchte: Läuft es einmal nicht so gut, kommt bestimmt eine leichte Brise und bläst vieles fort.Ganz herzlichen Dank an Louis, an Maria und Peter - "pourrais-je un autre café?", welche mit ihrer Offenheit zu diesem denkwürdigen Abend beigetragen haben. Alles Gute in eurer noch jungen Ehe - ihr seid ein wunderbares Paar!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116163184913265695?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116163184913265695/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116163184913265695&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116163184913265695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116163184913265695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/ein-spezieller-abend-mit-l_116163184913265695.html' title='Ein spezieller Abend mit Louis'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116163173662161978</id><published>2006-10-23T12:28:00.000-07:00</published><updated>2006-10-23T12:28:56.633-07:00</updated><title type='text'>Erste Frankreicherfahrungen</title><content type='html'>Nun bin ich drei Tage in Frankreich unterwegs. Es hat sich im Vergleich zur Schweiz einiges geändert.In Frankreich laufe ich manchmal einen ganzen Tag ohne an einem Ort mit Einkaufsmöglichkeiten vorbeizukommen. Restaurants gibt es sehr wenige entlang des Jakobweges. So nehme ich das Mittagessen während dem Laufen in Form von Nüssen, Riegeln oder getrockneten Früchten zu mir.Der Jakobsweg ist bereits in Frankreich ein kleiner Kult. Jeder kennt ihn, er ist bestens beschildert, Strassen und Plätze werden nach ihm benannt, viele Wegkreuze und Kapellen huldigen ihm.Es ist viel einfacher, Unterkünfte zu fairen Preisen zu finden. In vielen Weilern gibt es sogenannte "gites d'etappes", wo man günstig übernachten kann. Zudem bieten auch Private und Hotels Übernachtungen mit Halbpension an. So lassen sich die Etappen gut planen!Die Abendessen sind "formidables" und bestehen aus vier Gängen: Salat, teilweise mit Fleisch, Hauptgang mit Fisch oder Fleisch,Käseplatte gefolgt von einem abschliessenden Dessert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116163173662161978?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116163173662161978/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116163173662161978&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116163173662161978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116163173662161978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/erste-frankreicherfahrunge_116163173662161978.html' title='Erste Frankreicherfahrungen'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116163159662139126</id><published>2006-10-23T12:25:00.000-07:00</published><updated>2006-11-09T14:32:09.443-08:00</updated><title type='text'>Eine norwegische Übernachtung</title><content type='html'>Meine 1. Übernachtung in Frankreich werde ich bestimmt nicht so schnell vergessen. Weil dies nach der Grenze fast die einzige Übernachtungsmöglichkeit ist, melde ich mich am Morgen telefonisch an. Anne sagt mir, dass sie noch eine Gruppe erwarte, aber irgendwie hätte ich schon noch Platz.Als ich um 17 Uhr ankomme, fragt mich Anne - eine sehr herzliche, gebürtige Norwegerin - ob ich ihr beim Zubereiten des Abendessens helfen möchte. Später kommt noch ein Kollege von ihr dazu und wir bereiten das Essen für 13 Personen zu dritt zu - bestehend aus einem riesigen Salat, gefülltem Fischfilet, Reis, einer Käseplatte und norwegischem Schokoladekuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/200/Jakobsweg%20052.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ihren Mann und ihre Kinder hat Anne vorsorglich ausquartiert. Nach dem feinen Essen und einigen Gläsern Wein gehen wir gegen Mitternacht auf alle Räumen verteilt schlafen - ich im Umkleidezimmer.Ganz herzlichen Dank, Anne, für deine gelebte Gastfreundschaft und den netten Abend in dieser Gesellschaft! &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116163159662139126?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116163159662139126/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116163159662139126&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116163159662139126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116163159662139126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/eine-norwegische-bernachtung_23.html' title='Eine norwegische Übernachtung'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116146377982255423</id><published>2006-10-21T13:41:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T13:50:08.066-07:00</updated><title type='text'>Eigene Produkte</title><content type='html'>In allen privaten Unterkünften fällt auf, das mich die Gastgeber mit eigenen Produkten bedienen.&lt;br /&gt;Familie Trachsel in Rüeggisberg bietet das ganze Abend- und Morgenessen aus eigener Produktion an: Kartoffeln, Rüebli, Salat, Zwiebeln aus dem Garten, Eier von ihren glücklichen Hühnern, eigene Butter, selbst gebackene Brote, Konfitüre aus eigenen Früchten. Absolute Gaumenfreuden!&lt;br /&gt;In Villars-sur-glanes werden wir mit viel Liebe bekocht und erhalten zum Dessert frische Trauben aus dem dorfeigenen Rebberg.&lt;br /&gt;In Allaman erhalte ich zum Frühstück frisch gepressten Traubensaft aus dem Rebberg. eine Köstlichkeit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116146377982255423?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116146377982255423/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116146377982255423&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116146377982255423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116146377982255423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/eigene-produkte.html' title='Eigene Produkte'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116146325157515531</id><published>2006-10-21T13:28:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T13:40:51.586-07:00</updated><title type='text'>Gegensätze</title><content type='html'>Im Laufe der ersten zwei Wochen erlebe ich viele Gegensätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natur und Technik&lt;br /&gt;Beim Abstieg vom Brünig erlebe ich einen Übungstag mit neuen Militärflugzeugen. Mitten in einer intakten Landschaft starten und landen diese in Meiringen. Herrlich anzusehen, mit welcher Leichtigkeit und Eleganz sie in den Himmel steigen, ohrenbetäubend und durch die Bergkette sicherlich verstärkt der Lärm, den man leicht später vernimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stadtwege-Landwege&lt;br /&gt;Unendlich ruhig und abwechslungsreich verläuft der Jakobsweg über Land. In weiten Teilen erkennt man kaum Anzeichen der Zivilisation. Welcher Gegensatz sind die Wege durch die Stadt! Vorallem in Freiburg und Lausanne laufe ich sehr lange auf stark befahrenen Strassen mit entsprechendem Lärm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterkünfte&lt;br /&gt;Wie herrlich ist es, morgens zu starten, ohne genau zu wissen,&lt;br /&gt;wo ich abends ankomme! Genau das ist in dieser Jahreszeit möglich! Eine Ausnahme bilden Brienz und die Genferseeregion. Hier ist es fast nicht möglich, eine bezahlbare Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Schade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schuhe&lt;br /&gt;Nach etwa 10 Tagen wechsle ich von meinen bequemen Trekkingschuhen zu meinen etwas schwereren Wanderschuhen. Damit löst sich mein Blasenproblem und ich bekomme nicht auf jedem Wiesenweg nasse Füsse. Allerdings muss ich das Joggen vergessen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116146325157515531?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116146325157515531/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116146325157515531&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116146325157515531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116146325157515531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/gegenstze.html' title='Gegensätze'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116102646836253320</id><published>2006-10-16T11:44:00.000-07:00</published><updated>2006-10-17T00:15:00.590-07:00</updated><title type='text'>Hinter Klostermauern</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/Jakobsweg%20cha%20024.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20cha%20024.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einer Flussschlaufe der Saane liegt die Zisterzienserabtei Hauterive. Hier wollen wir übernachten, angemeldet haben wir uns bereits vormittags. Eine lange Treppe führt zum Eingang, wo wir von Bruder Michael in dem ehrwürdigen Gebäude empfangen werden. Wir erhalten einen Schlüssel für das Gästehaus, das sich etwas oberhalb der Kirche und des Hauptgebäudes befindet. Ein anderer Bruder erklärt uns den Weg und die Handhabung des Schlüssels, um für das Essen wieder das Hauptgebäude betreten zu können. Begleiten darf er uns nur bis zur Treppe. Er scheint das gerne zu tun, ist freundlich, redet, strahlt.&lt;br /&gt;Der Schlüssel muss im Freien in ein Schloss gesteckt werden, damit sich die Haupttüre wie von alleine öffnet.&lt;br /&gt;Wir richten uns im Gästehaus ein. Das Zimmer ist einfach, hell und komfortabel mit Lavabo. Wir scheinen alleine im Haus zu sein und machen uns gleich breit im Bad.&lt;br /&gt;Wir haben eine Tagesordnung erhalten mit der Bitte, pünktlich zum Essen zu erscheinen, das Schweigen und die Zurückgezogenheit der Mönche zu respektieren und entsprechende Signalisierungen zu beachten.&lt;br /&gt;So rennen wir erfrischt und munter mit Hunger im Bauch die Treppen wieder runter, Schlüssel ins Schloss gesteckt, die Türe öffnet sich automatisch und wir sind wieder in dem ehrwürdigen Gebäude. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20cha%20030.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beobachten, abwarten ... alles ist still. Am Ende des Ganges sind Menschen, die sich an einem Tisch mit ihren Servietten bedienen und sich in einen Raum mit zwei laaaangen Tischen begeben. Die papierenen werden wohl für uns sein, weil wir nur eine Nacht bleiben. Verloren stehen wir da, setzen uns vis-à-vis an das eine Tischende. Niemand spricht. Christine - haben wir auf ihrem Serviettenumschlag gelesen- langt tüchtig ins Brot. Ich warte lieber. Maria hat ja die Verpflegung im Kloster im Puschlav so gelobt. Uns erwartet bestimmt Köstliches! Endlich - Geräusche im Gang von einem Servierwagen - ich bin ganz gespannt auf die dampfenden Schüsseln. Rieche - nichts. Eine Schüssel Endivien, eine Schüssel Teigwaren, ein Schälchen geriebener Käse, ein Krug Tee. Wir gucken uns an, können uns ein Grinsen nicht verkneifen, weil wir uns gleichzeitig Martin vorstellen ... pas de viande, monsieur! :-) Der Teelöffel oben am Teller war ein TEElöffel und kein Dessertlöffel...&lt;br /&gt;Bei absolutem Schweigen zu essen hat seine Qualität, alle Sinne sind sehr wach, es wird sehr bewusst gekaut, geschluckt, gehört ...&lt;br /&gt;Im Zimmer schmeckt der Gourmet-Capucchino-Riegel vom Bio Müller in St.Gallen sehr gut ... die Nussmischung auch.&lt;br /&gt;Bonne nuit in absoluter Ruhe bis zum Morgenläuten. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116102646836253320?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116102646836253320/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116102646836253320&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116102646836253320'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116102646836253320'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/hinter-klostermauern.html' title='Hinter Klostermauern'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116102419727112314</id><published>2006-10-16T11:20:00.000-07:00</published><updated>2006-10-23T12:33:35.003-07:00</updated><title type='text'>Drei Etappen mit Charlotte</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/Jakobsweg%20cha%20008.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20cha%20008.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für drei Tage ( und vier Nächte) zwischen Rüeggisberg und Montpreveyres begleitet mich Charlotte. Es werden wohl die letzten Tage bis Weihnachten sein, an denen eine nahe Bezugsperson bei mir ist. Es war eine bereichernde Zeit, während der wir viel gesprochen haben. Zudem änderte mein Tagesrhythmus und wir haben wesentlich mehr Pausen gemacht. Charlotte hat etwas Einblick in mein Abenteuer nehmen können und hat beim Laufen vorallem die wunderbaren Morgenstunden frisch erholt und ausgeruht mit aufgehender Sonne, märchenhaften Bodennebeln, Tautröpfchen an Grashalmen, prächtigen Bauerngärten, herbeieilenden neugierigen Kühen genossen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20cha%20031.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20cha%20018.jpg" border="0" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20cha%20051.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz besonders war unser erster Ort. Weil wir den Sommer in Irland verbrachten und jene Klosterruinen bestaunten, wählten wir die Klosterruinen von Rüeggisberg als unseren Treffpunkt. Bei herrlichem Wetter konnten wir in den Ruinen bis spät nach Sonnenuntergang die spezielle Atmosphäre geniessen und in der Ferne Eiger, Mönch und Jungfrau bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 248px; TEXT-ALIGN: center" height="268" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20cha%20001.jpg" width="320" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übernachtet haben wir auf dem Bauernhof der gastfreundlichen Familie Trachsel direkt beim Kloster. Wir wurden verwöhnt mit Kulinarischem aus der Küche von Frau Trachsel - selbstgebackenem Brot, Salat aus dem Garten, Kräutertee, Konfitüre. Es schmeckte köstlich. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116102419727112314?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116102419727112314/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116102419727112314&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116102419727112314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116102419727112314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/drei-etappen-mit-charlotte.html' title='Drei Etappen mit Charlotte'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116102015257656052</id><published>2006-10-16T10:22:00.000-07:00</published><updated>2006-10-16T10:35:52.586-07:00</updated><title type='text'>Galgenlegende von Tafers</title><content type='html'>Die Kapelle in Tafers ist mit verschiedenen Bildern von einem einheimischen Künstler bemalt, der von 1793 bis 1812 gelebt hat.&lt;br /&gt;Neben Jakobus und Johannes stellen sie die Legende vom Galgenwunder dar.&lt;br /&gt;Ein betrügerischer Wirt hat seinen Gästen, einem Vater und seinem Sohn, die auf der Pilgerreise nach Santiago waren, einen wertvollen Gegenstand ins Gepäck geschmuggelt. Am nächsten Morgen bezichtigt er die beiden des Diebstahls. Der Sohn wird verhaftet und an einem Galgen gehängt. Der Vater setzt seine Reise nach Santiago fortd vor und klagt dort sein Leid. Auf dem Rückweg kommt er am Galgen vorbei und findet zu seiner grossen Freude seinen Sohn lebend wieder.&lt;br /&gt;Ein Richter, der die Geschichte hört, als er gerade ein Hähnchen bratet, will sie nicht glauben und ruft aus: Genauso wie dieser Hahn nicht zurück ins Leben kann, wird auch der Gehenkte nicht wieder lebendig! - Und in diesem Moment fliegt der Hahn davon.&lt;br /&gt;Der Richter verurteilt darauf den Wirt und lässt ihn hängen.&lt;br /&gt;Die beiden Pilger kehren wohlbehalten nach Hause.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116102015257656052?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116102015257656052/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116102015257656052&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116102015257656052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116102015257656052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/galgenlegende-von-tafers.html' title='Galgenlegende von Tafers'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116101929991039910</id><published>2006-10-16T09:51:00.000-07:00</published><updated>2006-10-16T10:21:39.936-07:00</updated><title type='text'>Welsche Gastfreundschaft ...</title><content type='html'>Im Laufe meiner Wanderung durch die Romandie komme ich mit vielen Menschen in Kontakt. Drei Begegnungen sind mir besonders positiv in Erinnerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich in Romont meine Fotos auf eine CD brennen lasse, wird mir dieser Service kostenlos erledigt und ich erhalte einen Speicherchip mit 512 MB, damit ich bis Santiago viele Bilder knipsen könne - ganz herzlichen Dank, Monsieur Donzallaz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entlang des Genfersees ist es extrem schwierig, zahlbare Unterkünfte zu finden. Im office de tourisme in Morges telefoniert die hilfsbereite Dame über eine halbe Stunde, bis sie etwas Passendes für mich findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Allaman raste ich kurz vor der Kirche. Ein junger Mann will wissen, was ich da mache und ob ich noch eine Weile hier sei. Zehn Minuten später erscheint er mit einem signierten Büchlein und wünscht mir bonne route bis Santiago.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116101929991039910?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116101929991039910/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116101929991039910&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116101929991039910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116101929991039910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/welsche-gastfreundschaft.html' title='Welsche Gastfreundschaft ...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-116101654032357866</id><published>2006-10-16T08:06:00.000-07:00</published><updated>2006-10-16T13:11:27.020-07:00</updated><title type='text'>Etappen im Zeitraffer ...</title><content type='html'>Zugegeben - es ist eine lange Zeit vergangen seit meinem letzten Eintrag! Ich habe die Möglichkeiten des öffentlichen Netzzuganges in der Schweiz überschätzt. Weil ich befürchte, dass es in Frankreich nicht besser sein wird, werde ich in Zukunft die Berichte handschriftlich auf Papier per Post nach Hause senden und Charlotte wird sie ins Netz stellen.&lt;br /&gt;Seit meinem letzten Eintrag habe ich jene positiven Erlebnisse mitnehmen dürfen, auf welche ich später einzeln eingehe. In diesem Blog werde ich sachlich und kurz über meine Tagesetappen berichten. Hinter jedem Abschnitt zu einer Tagesetappe stecken 6 - 8 Stunden intensive Wanderzeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag, 5. Oktober: Dem Sarnersee entlang, hinauf nach Kaiserstuhl, am Lungerensee vorbei, über den Brünigpass in den Kanton Bern bis nach Brienz geht es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag, 6. Oktober: Von Brienz wandere ich weiter entlang dem nördlichen Ufer des Brienzer- und Thunersees bis zur mediteranen Palmenstadt Merligen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag, 7. Oktober: Per Schiff fahre ich auf die südliche Thunerseeseite nach Spiez und per piedes marschiere ich via Amsoldingen nach Wattenwil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag, 8. Oktober: Von Wattenwil wandere ich über Riggisberg nach Rüeggisberg mit seinen gut erhaltenen Klosterruinen und weiter bis nach Schwarzenburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag, 9. Oktober: Nach Schwarzenburg führt der Weg hinab zum Fluss Sense, wo wir die Grenze zum Kanton Freiburg überschreiten. Über St. Antoni, Tafers wandern wir nach Freiburg und weiter nach Hauterive, wo wir im Kloster essen und übernachten, gebeten werden, das Schweigen und die Zurückgezogenheit der Mönche zu respektieren, was wir selbstverständlich tun!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag, 10. Oktober: Über Posat, Autigny gelangen wir ins mittelalterliche Städtchen Romont. Dort führt eine 100-jährige Frau ihren winzigen Krämerladen! Das Gratulationsschreiben der Stadtbehörde zum 100. hängt im Schaufenster. In der Stiftskirche bewundern wir die wunderschönen Glasmalereien in ganz verschiedenen Stilen aus den letzten sieben Jahrhunderten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, 11. Oktober: Nach Romant verlassen wir bei Lovatens den Kanton Freiburg und sind im Kanton Waadt. Entlang dem Fluss Broye über Curtilles und Moudon wandern wir nach Montpreveyres und übernachten im neu eröffneten und liebevoll eingerichteten Gasthaus etwas abseits des Jakobsweges im winzigen Dörfchen Villars-sur-Glane.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag, 12. Oktober: Jetzt nehme ich Kurs auf Lausanne. Alleine der Marsch durch die Stadt mit all seinen Vororten dauert gegen drei Stunden! Weiter geht es nach Morges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag, 13. Oktober: Auf wunderbaren Wegen zwischen Genfersee und Rebbergen gelange ich via St. Prex, Allaman, Rolle und Gland nach Nyon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag, 14. Oktober: Eine lange Etappe steht bevor! Über Genf verlasse ich die Schweiz und nächtige erstmals in Frankreich, Frankreich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-116101654032357866?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/116101654032357866/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=116101654032357866&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116101654032357866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/116101654032357866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/etappen-im-zeitraffer.html' title='Etappen im Zeitraffer ...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115997879775687286</id><published>2006-10-04T09:06:00.000-07:00</published><updated>2006-10-13T15:08:52.953-07:00</updated><title type='text'>Niklaus hats mir angetan...</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/Jakobsweg%20069.0.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 186px; CURSOR: hand; HEIGHT: 222px; TEXT-ALIGN: center" height="291" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20069.jpg" width="211" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute wurde ich thematisch absolut gepackt von Niklaus von Flüe. Dass er den Mut hatte, seiner inneren Eingebung zu folgen und zuerst alle öffentlichen Ämter wie Richter und Politiker aufzugeben, verdient meinen grössten Respekt. Als ich dann noch gesehen habe, in welchem unzugänglichen Winkel er die letzten 20 Jahre seines Lebens hauste, steigert sich meine Hochachtung ihm gegenüber noch. Ebensoviel Respekt verdient aber seine Frau Dorothea, welche ihn mit 50 Jahren von ihr und seinen 10 Kinden wegziehen liess, um seinen inneren Frieden zu finden. Ich werde mich nach meiner Heimkehr sicher weiter mit Bruder Klaus beschäftigen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim heutigen Abstieg von Flüeli-Ranft nach Sachseln begegnete ich zwei älteren deutschen Frauen. Als ich sagte, ich wolle bis nach Spanien wandern, boten sie spontan an, bei Bruder Klaus für mich darum zu beten , dass ich dieses Ziel auch erreichen werde. Also kann es ja nur gut kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115997879775687286?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115997879775687286/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115997879775687286&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997879775687286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997879775687286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/niklaus-hats-mir-angetan.html' title='Niklaus hats mir angetan...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115997796953717098</id><published>2006-10-04T08:50:00.000-07:00</published><updated>2006-10-13T15:08:18.800-07:00</updated><title type='text'>Highlights</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/Jakobsweg%20104.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20104.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ausser meinen Blasen und dem Regen gab es eigentlich nur Höhepunkte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Landschaftlich ist dieser Weg phantastisch angelegt (dafür geht es immer auf und ab), professionell beschildert und gut unterhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 310px; CURSOR: hand; HEIGHT: 237px; TEXT-ALIGN: center" height="187" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20013.jpg" width="268" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin in der Zwischenzeit durch die Kantone Appenzell, St. Gallen, Schwyz, Uri, Nidwalden und Obwalden marschiert. Ich habe bereits den höchsten Punkt des Schweizer Jakobsweges, die Haggenegg, überlaufen und den Alpstein, die Churfirsten, die Glarner Alpen, die Mythen und heute das Stanserhorn passiert. Diese landschaftlichen Eindrücke waren phantastisch und ich freue mich riesig, weitere Gegenden zu erwandern. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Leute, die ich angetroffen habe, waren sehr freundlich und hilfsbereit. Nur der Dialekt änderte etwas, so dass ich mich beim Warten aufs Schiff von Brunnen nach Treib voll konzentrieren musste, um Alois, den Billettkontrolleur zu vestehen. Er wohnt immer noch im selben Haus, in dem schon sein Vater geboren wurde (aber er ist ja auch erst 60 Jahre jung).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider war es bis jetzt etwas schwierig, öffentliche Internetzugänge zu finden. Deshalb die sehr spärlichen Berichte in den ersten 5 Tagen. Sorry!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115997796953717098?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115997796953717098/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115997796953717098&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997796953717098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997796953717098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/highlights.html' title='Highlights'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115997610946497235</id><published>2006-10-04T08:34:00.000-07:00</published><updated>2006-10-13T14:49:03.436-07:00</updated><title type='text'>Begegnungen mit der kirchlichen Welt</title><content type='html'>In den ersten beiden Tagen kam ich mir nur als Wanderer und nicht als Pilger vor. Dies änderte sich mit der Ankunft in Einsiedeln, wo ich das Ende der abendlichen Pilgermesse miterleben konnte: Unglaublich, wieviele Gläubige anwesend waren und mit welchem Enthusiasmus sie sich an den verschiedenen Zeremonien beteiligten. Da wurde auch ich mitgezogen und stimmte in den mehrhundertfachen Chor ein mit einem Lied, das ich jahrelang nicht mehr sang, das aber 30 Jahre in irgendeiner Hirnzelle gespeichet blieb: "Grosser Gott, wir loben dich".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 278px; CURSOR: hand; HEIGHT: 191px; TEXT-ALIGN: center" height="204" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20038.jpg" width="288" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Am dritten Tag dann übernachtete ich im Wohnhaus des Klosters Ingenbohl, wo ich sehr herzlich von Schwester Benadette empfangen wurde. (Ich wünsche ganz schöne Ferien in Einsiedeln). Auch hier erlebte ich einen Teil der Messe in der Krypta der 1.Oberin mit. Gleichzeitig übernachtete eine 16-köpfige Pilgergruppe von Pius Süess hier, welche dann aber einen Teil des Luzernerweges absolvieren wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den ersten Pilgerinnen auf dem Weg begegnete ich heute in Stans. Sie schlugen aber ein dermassen langsames Tempo ein, dass ich so auch an Ostern noch nicht in Santiago wäre.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115997610946497235?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115997610946497235/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115997610946497235&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997610946497235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997610946497235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/begegnungen-mit-der-kirchlichen-welt.html' title='Begegnungen mit der kirchlichen Welt'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115997600937018505</id><published>2006-10-04T08:13:00.000-07:00</published><updated>2006-10-13T14:50:23.230-07:00</updated><title type='text'>Meine ersten Bewährungsproben</title><content type='html'>So wie es dem vielberühmten Coelho in seinem Buch ergangen ist, so bleiben auch mir die ersten Probleme nicht erspart. Und zwar traten diese in Form von Riesenblasen an meiner rechten Ferse auf: Zuerst nur fünfräpplergross, aber mit jedem Tag etwas grösser und zahlreicher. Alle Tricks halfen nur bedingt: Blasen aufstechen und einen Faden durchziehen zum Austrocknen, alle Arten von Pflaster (zur Zeit habe ich 3 grosse Compeed an der Ferse), weich klopfen des Schuhschaftes, langsamer marschieren, nur auf dem Vorfuss marschieren....Wahrscheinlich muss ich da einfach durch und meinem (zu) hohen Anfangstempo Tribut zollen. Nun, heute konnte ich das erstemal wieder etwas schmerzfreier laufen und so wie es aussieht, ist erstmals auch keine neue Blase dazugekommen. Super!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine zweite Bewährungsprobe war der Sonntag, an dem es nur einmal regnete und die alten Hohlwege von Pfäffikon auf den Etzel zugleich auch Bachbette waren. Dafür wurde ich in Einsiedeln mit einem Zimmer mit Blick direkt auf die Klosterkirche belohnt (welches mich dann aber am nächsten Morgen um 05.00 Uhr mit dem Einläuten zur Frühmesse früh erwachen liess).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 5 Tagen bin ich nun in Obwalden nahe dem Mittelpunkt der Schweiz angekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115997600937018505?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115997600937018505/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115997600937018505&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997600937018505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115997600937018505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/meine-ersten-bewhrungsproben.html' title='Meine ersten Bewährungsproben'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115978867786014223</id><published>2006-10-02T04:26:00.000-07:00</published><updated>2006-10-13T14:58:15.650-07:00</updated><title type='text'>Alles im Kleinen....</title><content type='html'>Ungefähr so könnte man den ersten Tag beschreiben. Er begann um 8.15 Uhr noch fast im Dunkeln und in strömenden Regen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="295" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20002.jpg" width="216" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens in Schwellbrunn merkte ich, dass mein Regenschutz bei diesem Wetter nichts taugt. Glücklicherweise beruhigte sich dann das Wetter und in der Chäseren konnten wir uns unserer Regenschütze entledigen.&lt;br /&gt;In St. Peterzell dann eine Riesenüberraschung: Meine Kinder empfingen uns mit einem währschaften Znüni.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/Jakobsweg%20008.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gings bergauf Richtung Reitenberg und wieder hinunter nach Wattwil. Unterwegs überraschten wir einen Fischreiher, der erschreckt aufflog. Wieder die grosse Einsamkeit beim Aufstieg über die Iburg zum letzten Passübergang für heute, dem 1000 Meter hohen Laadpass. Es bleiben uns noch knappe 2 Stunden bis zu unserem Tagesziel in Walde, wo wir uns nach 8 Stunden Marsch ein gutes Nachtessen gönnten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115978867786014223?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115978867786014223/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115978867786014223&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115978867786014223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115978867786014223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/10/alles-im-kleinen.html' title='Alles im Kleinen....'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115955007901324459</id><published>2006-09-29T09:56:00.000-07:00</published><updated>2006-09-29T10:47:02.776-07:00</updated><title type='text'>Fertig gepackt...</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/Irland%20Sommer%202006%20056.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/200/Irland%20Sommer%202006%20056.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun werde ich für längere Zeit noch das letzte Mal in meinem Bett schlafen. Ich denke, dass ich auch dieses Mal sehr gut schlafen werde, weil ich überzeugt bin, dass ich morgen sehr gut vorbereitet in mein Abenteuer stürzen werde. Abmarsch wird um 08.15 Uhr sein. Die ersten beiden Tage wird mich mein Göttibub Cédric begleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich starte, gebe ich noch gerne Antworten auf Fragen, die mir in der letzten Zeit immer wieder gestellt wurden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie machst du es mit dem Handy?&lt;/strong&gt; Ich werde mein Handy ganz bewusst nicht mit auf diese Reise nehmen, weil ich nicht durch äussere Einflüsse gestört sein möchte. Aus diesem Grunde verzichte ich auch auf einen MP3-Player oder einen Discman.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie weit voraus hast du die Übernachtungen geplant?&lt;/strong&gt; Ich habe genau die erste Übernachtung geplant...und diese auch nur, weil mich Cédric begleitet. Ansonsten werde ich relativ spontan entscheiden, wie weit ich täglich marschieren werde und wo genau ich übernachten werde. Ich liebe diese unbeschwerte Art zu reisen, geplant wird ja im Arbeitsleben mehr als genug! Vielleicht lehrt mich aber die Erfahrung, dies in Zukunft anders machen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie lange werden die täglichen Etappen werden?&lt;/strong&gt; Ich plane mit Etappenlängen von knapp 40 km, von denen ich einen Teil vielleicht joggend zurücklegen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie machst du es mit den Karten?&lt;/strong&gt; Ich werde keine einzige Karte mitnehmen, weil ich mich auf die Wegweiser verlassen werde und ich in meinem Führer ganz grobe Wegangaben habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ist es nicht langweilig, ganz alleine so lange unterwegs zu sein?&lt;/strong&gt; Im Moment freue ich mich darauf, endlich einmal Zeit nur für mich alleine zu haben. Sollte ich das Bedürfnis nach anderen Personen haben, so fällt es mir nicht schwer, sofort Kontakt auch mit mir fremden Personen zu knüpfen. Ich bin sehr gespannt, wie ich am Ende der Reise über diese Frage denken werde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt mir noch, mich ganz herzlich bei Charlotte zu bedanken, welche mich in meinen Vorbereitungen immer tatkräftig unterstützt und mich auch bestärkt hat, dass dies sicher ein für mich einmaliges und prägendes Erlebnis werden wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115955007901324459?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115955007901324459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115955007901324459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/09/fertig-gepackt.html' title='Fertig gepackt...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115920989970416813</id><published>2006-09-25T11:32:00.000-07:00</published><updated>2006-09-29T10:27:26.690-07:00</updated><title type='text'>Noch 5 Tage bis zum Start....</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/S??ntis"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 149px; CURSOR: hand; HEIGHT: 221px" height="259" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/320/S%3F%3Fntis%20September%202006%20003%20verkleinert.jpg" width="187" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun geht es mir fast ein bisschen wie einem kleinen Kind: Ich zähle nicht die Tage bis Weihnachten, sondern bis zu meinem Start am nächsten Samstag. Im Hinblick auf dieses Ziel bin ich natürlich auch in den letzten Tagen nicht untätig geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende bewanderte ich mit Charlotte ein bisschen früher wie üblich den &lt;strong&gt;Alpstein&lt;/strong&gt;. Vom Säntis gings durch die Wagenlücke und das nördliche Mesmerkamin zum Mesmer. Von dort über die Seealp nach Wasserauen. Heute joggte ich von Herisau nach St. Gallen mit dem Ziel, in St. Gallen überhaupt nicht erschöpft zu sein. Dies klappte vorzüglich und war zugleich eine gute Einstimmung auf meine Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann war natürlich der &lt;strong&gt;Abschiedsapéro&lt;/strong&gt; ein herrliches Erlebnis für mich. Noch einmal sah ich ganz viele Kolleginnen und Kollegen, die ich in den nächsten 3 Monaten vermissen werde. Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an Charlotte und Melanie, welche sich vorzüglich um den kulinarischen Beitrag kümmerten. Und vielleicht bekomme ich ja die ersten 2 Tage Begleitung von meinem Göttibub Cédric.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gepäck hat tatsächlich Platz in meinem 35-Liter-Rucksack und wiegt auch nicht mehr als die vorgenommenen 6 kg. Es sind nur noch Details, die noch besorgt werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hoffe ich, dass bei meinem Start das Wetter ebenso gut sein wird wie dieses Wochenende!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115920989970416813?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115920989970416813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115920989970416813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/09/noch-5-tage-bis-zum-start.html' title='Noch 5 Tage bis zum Start....'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115857254578286298</id><published>2006-09-18T02:41:00.000-07:00</published><updated>2006-10-13T15:04:42.020-07:00</updated><title type='text'>Und plötzlich dreht sich alles ums "Pilgern"...</title><content type='html'>Wenn man sich auf ein Ziel konzentriert, begegnet einem im Alltag dieses Thema immer wieder. Genau dieses Phänomen ist mir in den letzten Tagen mehrmals widerfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Abteilungsanlass in Gais:&lt;/strong&gt; Auf meine Frage, welche offenen Weine denn erhältlich sind, bekomme ich unter anderem den Maienfelder Pilgerwein empfohlen. Ehrensache, das ich diesen wähle...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eröffnung in der Kellerbühne:&lt;/strong&gt; Auf einmal treffe ich Leute, die ebenfalls schon einen Teil des Jakobsweges gewandert sind. Merci für die Tipps, Peter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gespräch mit Lili:&lt;/strong&gt; So gut, dass du den Jakobsweg begehen willst. Ich habe Jakobswegerfahrung zwischen Sachseln und Rüeggisberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Musical in der katholischen Kirche in Herisau:&lt;/strong&gt; Titel des Musicals ist Niklaus und Dorothe von Flüe. Genau an diesem geschichtsträchtigen Ort Flüeli Ranft werde ich in knapp 3 Wochen vorbeimarschieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Briefkasten vor meinem Büro:&lt;/strong&gt; Via E-Mail werde ich darauf aufmerksam gemacht, diesen zu leeren. Darin finde ich das Buch von Coelho "Der Jakobsweg". Andrea, herzlichen Dank für diese Überraschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr wird der Jakobsweg zum Hauptgesprächsthema zwischen mir und meinen Bekannten und Verwandten. Letzte Fragen werden gestellt, allfällige Probleme erläutert, meine Motivation für dieses Unternehmen erfragt....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie kann man mir via E-Mail antworten?&lt;/strong&gt; Klicke oben rechts auf "view my complete profile". In diesem Fenster klickst du unter Kontakt auf E-Mail und schon kannst du loslegen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich darauf, in 10 Tagen starten zu können!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115857254578286298?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115857254578286298/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115857254578286298&amp;isPopup=true' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115857254578286298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115857254578286298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/09/und-pltzlich-dreht-sich-alles-ums.html' title='Und plötzlich dreht sich alles ums &quot;Pilgern&quot;...'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115826540975385724</id><published>2006-09-14T13:05:00.000-07:00</published><updated>2006-09-18T11:48:15.030-07:00</updated><title type='text'>Was es noch alles zu tun gibt....</title><content type='html'>Unglaublich, was es noch alles zu tun gibt, bevor ich mich für 11 Wochen verabschieden kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kinder:&lt;/strong&gt; Vielen Dank für euer Verständnis, dass ihr nun erstmals einige Wochen ohne mich sein werdet. Ich habe aber überhaupt keine Angst, dass ihr dies nicht schaffen würdet und geniesst die sturmfreie Zeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Charlotte:&lt;/strong&gt; Ganz herzlichen Dank für dein Verständnis und dein Mitorganisieren und Mitfiebern und ......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Abschiedsapéro:&lt;/strong&gt; Ich freue mich darauf, am übernächsten Sonntag nochmals alle Leute zu treffen, die ich normalerweise oft sehe, nun aber 3 Monate nicht mehr sehen werde. Vielen Dank an Charlotte für die Superidee und das Mithelfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Haus und Garten:&lt;/strong&gt; Murphy bewahrheitet sich wieder einmal. Ist ja klar, genau im ungünstigsten Moment muss ich noch einen Rolladen auswechseln lassen. Nun ist alles organisiert, dass dies in meiner Abwesenheit passieren wird. Unglaublich, wieviele Früchte mein Garten dieses Jahr hervorgebracht hat....ich werde wohl Konfitüre für die nächsten Jahre haben. Zudem will alles Gemüse geerntet werden, die Bäume zurückgeschnitten werden, die Blumen gerodet werden, das Auto mit den Winterpneus versehen werden, das Wohnmobil winterfest verpackt werden, .....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Arbeit:&lt;/strong&gt; Nun ist die Stellvertretung geregelt, Nadine Sieber wird meine Lektionen erteilen, Simon wird mich in der Arbeitsgruppe vertreten, Reto alles Administrative übernehmen, wahrscheinlich wird auch für die Klassenlehrkräfte Mehrarbeit anfallen. Herzlichen Dank an alle und viel Erfolg!! Der Abteilungsanlass ist organisiert, der Sporttag erfolgreich durchgeführt und ausgewertet, der Elternbrief geschrieben, die Neigungswoche wird geregelt sein bei meinem Abmarsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gab es natürlich auch wieder die entspannenden Momente wie der Abendmarsch gestern Abend auf die Hundwilerhöhe und die vielen positiven Rückmeldungen und Ermunterungen von allen Bekannten und Kolleginnen, die mir gutes Gelingen und viel Spass wünschen. Im Moment fühle ich mich nicht nur körperlich sondern auch psychisch sehr gut vorbereitet auf diese Herausforderung und ich freue mich darauf, dass es in 16 Tagen endlich losgehen wird!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115826540975385724?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115826540975385724/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115826540975385724&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115826540975385724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115826540975385724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/09/was-es-noch-alles-zu-tun-gibt.html' title='Was es noch alles zu tun gibt....'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115790683198311576</id><published>2006-09-10T09:28:00.000-07:00</published><updated>2006-09-18T11:48:44.736-07:00</updated><title type='text'>Testwochenende</title><content type='html'>Nachdem ich die mir noch fehlenden Materialien diese Woche ergänzt habe, geht es nun darum, ihre Tauglichkeit zu testen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Test 1: Am Freitagabend geht es mit Schuh- und Kleidergarnitur Nummer 1 auf die Fänerenspitze. Zusammen mit Chrigel und Mägel durfte ich einen herrlichen Abend erleben, welcher in einem knallorangen Sonnenuntergang gipfelte. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem gemeinsamen Nachtessen. Fazit: Diese Garnitur eignet sich extrem gut für mein Vorhaben, emotional war dies eine fantastische Einstimmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Test 2: Den Sonntag benutzte ich zusammen mit Charlotte, den Jakobsweg von Rorschach nach St. Gallen zu begehen. Erstens wollte ich meine Schuh- und Kleidergarnitur Nummer 2 testen, zweitens wollte ich die Beschilderung des Jakobsweges austesten, drittens wollte ich die Zeitangaben in den Führern mit meinem Tempo vergleichen und viertens wollte ich testen, ob auch ein Joggen in der Originalgarnitur möglich wäre. Die Resultate waren vorwiegend positiv: Mein neu erworbener Rucksack liegt top an meinem Rücken, so dass ich ihn mit 4 kg Gewicht praktisch nicht spürte, die Kleidung mit den abzippbaren Stössen war sehr gut für die fast heisse Temperatur geeignet, nur die neuen Schuhe muss ich wohl in den nächsten 3 Wochen auch zur Arbeit tragen. Die Beschilderung war ausgezeichnet, so dass ich definitiv keine Karten mitnehmen werde (für die ganze Schweiz hätte ich 46 Karten gebraucht!!). Zeitlich waren wir erfeulicherweise schneller als in den Führern angegeben und joggen würde funktionieren (allerdings nicht mit meinen Trekkingsocken). So brauchte ich statt der angegebenen 4 Stunden 45 Minuten von Rorschach bis St. Gallen Bruggen nur 2 Stunden 45 Minuten, wobei ich ab Unterggen joggte. Nebenbei gab es natürlich auch landschaftliche Schönheiten und Begebenheiten, die sich am Wegrande abspielten: In Rorschach fand gerade der Bodensee-Ironman-Triathlon statt, zudem standen auch noch die Sandskulpturen des gleichnamigen Wettbewerbs. Immer wieder beeindruckend ist auch das Möttelischloss mit dem dazugehörigen, unter Naturschutz stehenden Weiher. Landschaftlich schön dann der Abstieg von Untereggen ins Martinstobel und der Wiederaufstieg nach St. Gallen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115790683198311576?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115790683198311576/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115790683198311576&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115790683198311576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115790683198311576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/09/testwochenende.html' title='Testwochenende'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115772759760246029</id><published>2006-09-08T07:37:00.000-07:00</published><updated>2006-09-18T11:49:09.630-07:00</updated><title type='text'>Die Vorbereitungen laufen</title><content type='html'>In den letzten 10 Tagen ging es mir vor allem darum, möglichst viele Informationen zu sammeln. Ich habe in der Zwischenzeit etliche Personen mit Jakobswegerfahrung gefunden, welche mir sehr viele Tipps gegeben haben. Ganz speziell möchte ich mich bei Thomas bedanken, welcher den Jakobsweg vor 1 1/2 Jahren begangen hat: Die Zusammenkunft mit ihm war ein abendfüllendes Programm!&lt;br /&gt;Auch im Internet wurde ich fündig und nun weiss ich in etwa, mit welcher Ausrüstung ich starten werde. Damit mir die Option offen bleibt, einen Teil des Weges joggenderweise zu absolvieren, beschränke ich mein Gepäck auf maximal 6 kg, verstaut in einem 40 Liter-Rucksack. Im Rucksack werde ich folgende Materialien mittragen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1 Paar funktionelle Unterwäsche&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Paar Rohner Trekking-Socken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 funktionelles T-Shirt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 funktionelles Sweat-Shirt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 leichte windabstossende und funktionelle Jacke&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 wärmende Jacke&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Paar funktionelle Trekking-Hosen mit abnehmbaren Stössen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Sturmhaube von Odlo&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Regenponcho aus Plastik&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Leintuchschlafsack&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Mikrofaser-Handtuch&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Paar Duschsandalen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 kleine Taschenlampe&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Sackmesser&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Werttasche für Geld und Kreditkarten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 PET-Flasche 0.75 Liter&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Führer mit von mir eingetragenen Zusatzinformationen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Fotoapparat mit Ladegerät und Übertragungskabel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Papier und Bleistift&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Toilettenartikel, Fusscrème (Vaseline), Seife (auch zum Wäsche waschen)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Zudem trage ich eine Garnitur Kleider bestehend aus funktioneller Unterwäsche, funktioneller Trekkinghose, funktionellem T-Shirt. Je nach Wetter und Temperatur werde ich von den oben aufgeführten Sachen auch ein Sweatshirt, eine Wind- oder wärmende Jacke tragen. Nach einer Tagesetappe werde ich die getragene Kleidung waschen und in die im Rucksack mitgetragene Kleidung schlüpfen. Somit wechsle ich jeden Tag meine Kleidergarnitur. Voraussichtlich werde ich mindestens 2 Paar Schuhe ruinieren. So ist ein zweites Paar Schuhe zuhause bereits verpackt zum Nachsenden, sobald dies nötig sein wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Essen werde ich immer kurzfristig einkaufen oder ich werde bei den Übernachtungsplätzen das Abend- und Morgenessen einnehmen. Den Wasserhaushalt werde ich mit Hahnenburger bestreiten, welches ich in einer PET-Flasche auf mir trage und immer wieder auffüllen werde an den Brunnen entlang des Jakobsweges.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115772759760246029?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115772759760246029/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115772759760246029&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115772759760246029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115772759760246029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/09/die-vorbereitungen-laufen.html' title='Die Vorbereitungen laufen'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-33608486.post-115697009759686296</id><published>2006-08-30T13:29:00.000-07:00</published><updated>2006-09-29T10:50:03.766-07:00</updated><title type='text'>Ende August</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/1600/jakobsweg.2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/7367/3692/200/jakobsweg.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit 10 Tagen bin ich sicher, dass ich in etwa 1 Monat zu einem langen "Challenge" aufbrechen werde. Mein Ziel wird es sein, den etwa 2500 km langen Jakobsweg vom Bodensee bis nach Finisterre zu begehen. Sobald meinEntscheid gefällt war, begann ich, mir erste Gedanken darüber zu machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wieviel Zeit brauche ich dafür?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie viele km bin ich täglich unterwegs?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was nehme ich an Gepäck mit?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Schuhe brauche ich?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wo übernachte ich?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie speise ich?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Temperaturen herrschen von Oktober bis Dezember in meinem Wandergebiet?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/33608486-115697009759686296?l=solenthaler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://solenthaler.blogspot.com/feeds/115697009759686296/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=33608486&amp;postID=115697009759686296&amp;isPopup=true' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115697009759686296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/33608486/posts/default/115697009759686296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://solenthaler.blogspot.com/2006/08/ende-august.html' title='Ende August'/><author><name>soli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09222429756430431719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
